Besondere Kaufstrategie Meller Fußball-Stickerheft nach einem Monat voll

Von Konstantin Stumpe

Ihr Stickeralbum hat Nina Klaus für nur 28 Euro gefüllt. Foto: Konstantin StumpeIhr Stickeralbum hat Nina Klaus für nur 28 Euro gefüllt. Foto: Konstantin Stumpe

Melle. Nina Klaus hat nur einen Monat nach Verkaufsstart das Stickeralbum mit Bildern von Amateur- Fußballern und Fußballerinnen aus der Region komplett gefüllt.

stum Melle. Nina Klaus hat nur einen Monat nach Verkaufsstart das Stickeralbum mit Bildern von Amateur- Fußballern und Fußballerinnen aus der Region komplett gefüllt. Erstaunlich, denn das Stickeralbum umfasst neben den Portraitbildern von Spielern und Spielerinnen aus 29 Mannschaften noch einige Teamfotos, die aus vier Teilen bestehen.

Der Grund, warum sie alle Bilder nach nur so kurzer Zeit zusammen hatte, sei eine besondere Strategie beim Kauf der Sticker gewesen. „Als erstes habe ich mir am Samstag, den 10. Oktober, als das Heft der Zeitung beilag, zehn Stickertütchen in der Geschäftsstelle des Meller Kreisblatts gekauft. Schon mit dieser Ausbeute war ich relativ erfolgreich und hatte nur wenig Doppelte.“ Ein paar Tage später versuchte es die 21-jährige Spielerin des TV Neuenkirchen bei den Sparkassenfilialen in Melle-Mite. „Ich komme aus Altenmelle, deswegen war das am naheliegendsten.“

Beim Fußballtraining merkte die Verteidigerin jedoch, dass ihre Kolleginnen ganz andere Sticker besaßen als sie selbst. „Die anderen haben ihre Sticker in anderen Sparkassenfilialen gekauft, meistens in Neuenkirchen.“ Aus diesem Grund versuchte die 21-Jährige ihr Glück auch in anderen Filialen. Gesmold und Westerhausen waren die ersten Ziele . „Dort habe ich mir jeweils drei Tüten gekauft“, erzählt die Sportlerin.

Das Resultat war überraschend, für Nina Klaus aber hervorragend. „Natürlich hatte ich auch manchmal ein paar Doppelte dabei, aber insgesamt war die Ausbeute sehr gut.“ Weil ihr zudem noch viele Sticker fehlten, die ihre Kolleginnen in der Neuenkirchener Sparkasse bekommen hatten, war die nächste Kaufstation natürlich Neuenkirchen. Dort ergatterte die Fußballerin fünf Pakete. „So viel getauscht wie meine Mannschafskolleginnen habe ich aber nicht. Am Anfang wollte ich eigentlich nur alle meine Mitspielerinnen zusammen bekommen, aber weil der Sammelerfolg so groß war, habe ich weiter gemacht. Außerdem ist das Album als Andenken noch schöner, wenn es voll ist.“ Ihre letzten fehlenden Sticker bekam die junge Frau in der Geschäftsstelle des Meller Kreisblatts. „Insgesamt habe ich nur 28 Euro ausgegeben,“ erinnert sich die Fußballerin.