Im Canisiusheim Winterlicher Basar der kfd Wellingholzhausen

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Wellingholzhausen. Der alljährliche Basar der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) im Canisiusheim ist für viele ein fester Programmpunkt im November. Am Wochenende war es wieder einmal soweit: In winterlicher Atmosphäre gab es einiges zu entdecken.

Lieselotte lugt aus einer Fensternische. Sie hat einen wunderbaren Blick über den Basar. Nein, Lieselotte ist keine Besucherin. Sie ist eine Kuh. Claudia Wittke von „Den jungen Frauen“ erklärt: „Das ist Lieselotte, die Steckenkuh.“ Ein Steckenpferd gibt es bei den bastelbegeisterten Damen natürlich auch, aber Lieselotte ist schon ein Schmankerl. Sowieso mangelt es ihnen nicht an Ideen: Körnerkissen in Treckerform, genähte Lubahü’s (Luftballonhüllen) oder der Renner in diesem Jahr: selbst gemachte Trinkschokolade in Reagenzgläsern. Die war bereits am Samstagabend restlos ausverkauft.

Einige Renner gab es auch bei den farbenfrohen Strickwerken. „Gerne gekauft werden Schals und Loops, Fingerlinge und Stulpen“, verriet Gertrud Beckmann. Sie ist eine der fleißigen „Stricklieseln“, die rund ums Jahr Material für den Basar im November stricken. Aus naturbelassener Schafschurwolle fertigt sie unter anderem warme Puschen. „Die wärmen die Füße, wenn man vom Martinssingen wieder nach Hause kommt“, schmunzelt sie.

500 Tüten Plätzchen

Beliebt sind auch die gebackenen Köstlichkeiten am Stand von Gerda Weber, Anneliese Guß und Elsa Quatkemeyer. „Um die 500 Tüten Plätzchen und etwa 100 Gläser Marmelade haben wir heute verkauft“, freuten sich die Damen am Samstag.

Marianne Stönner und ihre Kolleginnen hatten am Stand nebenan allerlei Leinen für Liebhaber parat. Tischdecken, groß und klein und mit filigraner Spitze umhäkelt, ließen erahnen, wie viel Arbeit und Liebe zum Detail in den Deckchen steckt. Ein Renner bei ihnen ist das gestrickte Spültuch aus Baumwollgarn. „Manche kommen einmal im Jahr zu uns und kaufen sich ein neues Spültuch“, verriet Marianne Stönner über die haltbaren Exemplare.

Die Bastelgruppe hatte ebenfalls ein tolles Sortiment aufgebaut. Die winterlichen Holzdekorationen kamen gut an, und auch die zahlreichen Papierarbeiten fanden ihre Bewunderer.

Süße Leckereien für kleine Leckermäulchen hatte Maria Bietendorf dabei: Pralinen oder ein leckerer Toffifee-Aufstrich. Auch Liköre und handgearbeitete Weihnachtskarten gab es zu entdecken.

„Es ist toll, alle sind zufrieden“, freute sich die erste Vorsitzende der Wellingholzhauser kfd, Anita Brune, über den gelungenen Basar und die zahlreichen Besucher. Allein am Samstag wurden in der Cafeteria etwa 60 Kuchen und Torten verkauft – gebacken natürlich von Frauen aus dem Ort. Jutta Dreyer, die das Küchenkommando hatte, ergänzte: „Es ist die reinste Wonne.“

Und Lieselotte, die Steckenkuh? Wenn sie könnte, würde sie zustimmend nicken. Kann sie aber nicht. Doch wer ganz genau hinsieht, der sieht sie zwinkern. Aber nur ein bisschen.


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