Konzert im Fachwerk 1775 John Doe Train begeistert in Melle-Wellingholzhausen

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Rockten das Fachwerk mit Hits vergangener Tage: John-Doe-Train. Foto: Christina WiesmannRockten das Fachwerk mit Hits vergangener Tage: John-Doe-Train. Foto: Christina Wiesmann

Wellingholzhausen. Ihr Repertoire? 100 Songs aus den 60ern und den wilden 70ern. Ihr Auftritt? Geht erst ins Ohr, dann direkt weiter in die Beine. Na klar, getanzt wird, wenn Willi Knigge, Marc Garschos und Andreas Burandt da sind.

So, wie am vergangenen Wochenende in Wellingholzhausen. Donnerwetter! Was war denn da im Fachwerk 1775 los? Im ältesten Haus des Dorfes spielten am Samstagabend John-Doe-Train und brachten ordentlich Stimmung in die betagte Bude. Darüber freuten sich natürlich auch die Veranstalter. „Wir sind mit 75 Besuchern ausverkauft“, freute sich Begoña Struß vom Team des Fachwerk 1775 : „Viele waren vorher noch nie hier, und sie sind begeistert vom schönen Ambiente“, ergänzte sie.

Um eine Atmosphäre für jeden Geschmack zu bereiten, gab es nicht nur die klassischen Stuhlreihen vor der Bühne. „Wir haben Sitzgelegenheiten an Tischen, die wunderschön von Hildegard Göcking dekoriert wurden. Und wer mag, kann stehen oder auf unserer Treppe sitzen.“ Aus dem unkomplizierten Konzept resultierte ein Abend in „wohliger und entspannter Atmosphäre“, der beim Publikum ankam.

Nicht fehlen durfte im Beutlingsdorf die beliebte Hymne des Ortes „The Load out“ von Jackson Browne. „Die gab es hier früher an jedem Abend im Jugendheim“, schwelgte Willi Knigge in Erinnerungen. Nach einer Pause legte John-Doe-Train mit den Publikumswünschen los. Viele sangen mit oder tanzten im Kaminzimmer zu den elf beliebtesten Stücken, die sie selbst auswählen durften – da kam Revival-Stimmung auf.

Und das begeisterte Publikum ließ sich nicht lange bitte, als Willi Knigge lockte: „Wenn ihr es schafft, innerhalb des nächsten Stückes die Tische und Stühle wegzuräumen, spielen wir noch fünf Stücke.“ Bevor die Jungs von John-Doe-Train sich umsehen konnten, war alles beiseite geräumt und die Tanzfläche frei.

Fast bis um Mitternacht ging der launige Abend im Fachwerk, der vielen neben einem seligen Lächeln auch noch schöne Erinnerungen an alte Zeiten schenkte. „Wir werden John-Doe-Train garantiert wieder buchen“, freute sich Begoña Struß am frühen Sonntagmorgen. „Leider erst 2016, denn unser Veranstaltungskalender für das nächste Jahr ist schon fest verplant.“ Bis dahin werden sich die Fans gedulden müssen. Aber was gibt es Schöneres, als die Vorfreude auf ein tolles Konzert?


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