„Viele Autos ohne Mängel“ Erfreuliches Lob an Meller Autofahrer

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Der Fachberater des TÜV-Nord (links), Jürgen Schneider, und Franz-Josef Heringhaus, Leiter TÜV Nord-Station Melle, sind erfreut über die vorwiegend sicheren Autos der Meller Fahrzeughalter.Foto: Christina WiesmannDer Fachberater des TÜV-Nord (links), Jürgen Schneider, und Franz-Josef Heringhaus, Leiter TÜV Nord-Station Melle, sind erfreut über die vorwiegend sicheren Autos der Meller Fahrzeughalter.Foto: Christina Wiesmann

Melle. Der TÜV-Report für das Jahr 2015 liegt druckfrisch vor. Zeit also, auch in Melle bei der TÜV-Station des „TÜV Nord“ am Herrenteich Bilanz zu ziehen. Ein deutlicher Trend ist ersichtlich, denn die Fahrer warten und pflegen ihre Autos wieder mehr und lassen empfohlene Inspektionen durchführen.

Klar ist vor allem: Die Mehrheit der vorgeführten Autos schneidet beim TÜV Nord in Melle gut ab. 82,7 Prozent aller Fahrzeuge erhielten die TÜV-Plakette direkt im ersten Anlauf. „Das Ergebnis ist 1,7 Prozent besser als im Vorjahr“, verrät Jürgen Schneider, Fachberater des TÜV Nord.

Termine zur Inspektion

Davon waren sogar 72,7 Prozent komplett mängelfrei – ein sehr erfreuliches Ergebnis. Doch woran liegt das? Franz-Josef Heringhaus, Leiter der TÜV Nord-Station in Melle, erläutert: „Die Hersteller bauen eigentlich gute Autos, die auch nach Jahren noch ohne Mängel auf unseren Straßen unterwegs sein können.

Die Autofahrer bemühen sich wieder mehr um ihre Fahrzeuge und nehmen fällige Termine zur Inspektion und Instandhaltung wahr. Das ist auch für die Sicherheit positiv. Wer sich also ein wenig um sein Auto kümmert, kann der Hauptuntersuchung gelassen entgegensehen.“

Mängel bei Elektrik

Interessant sind zwei weitere Fakten: Das Durchschnittsalter der geprüften Autos lag bei 8,6 Jahren, die Fahrtleistung lag bei mehr als 100000 Kilometern.

Immerhin: Bei zehn Prozent stellten die Prüfer geringe Mängel fest, bei 17,3 Prozent der vorgestellten Fahrzeuge wurden erhebliche Mängel festgestellt. Und: Kein Fahrzeug wurde als verkehrsunsicher eingestuft. Die festgestellten Mängel lagen vor allem im Bereich „Licht/Elektrik“, einem Bereich, in dem jeder Fahrzeughalter selbst einiges überprüfen und beheben kann. Dann erst kamen Mängel in den Bereichen „Bremsen“, „Umweltbelastung“ sowie „Achsen, Räder, Reifen“.

Die Autos im Grönegau sind also tatsächlich im Bereich „Verkehrssicherheit“ ganz gut in Schuss. Jürgen Schneider ergänzt: „Die Meller verdienen dafür wirklich ein Lob!“

Wer aktuell aber noch mit einer blauen TÜV-Plakette unterwegs ist, sollte sich beeilen: Mit dem Jahreswechsel ändert sich nämlich die Farbe der fälligen Plaketten auf „Gelb“. Bei Nichtbeachtung kann u.a. ein Bußgeld drohen.


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