Ausstellung im Pfarrheim Bücher laden in Gesmold zum Schmökern ein

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Sorgten für eine tolle Bücherauswahl: Mathilde Dieme (links) und Maria Walter von der katholischen Bücherei Gesmold mit ihren aktuellen Lieblingsbüchern. Foto: Christina WiesmannSorgten für eine tolle Bücherauswahl: Mathilde Dieme (links) und Maria Walter von der katholischen Bücherei Gesmold mit ihren aktuellen Lieblingsbüchern. Foto: Christina Wiesmann

cew Gesmold. Im Gesmolder Pfarrheim fand am vergangenen Wochenende die Buchausstellung der örtlichen katholischen Bücherei statt. Auch in diesem Jahr gab es eine bunte Auswahl aktueller und vielversprechender Werke, die zum Schmökern einluden. Im Obergeschoss hatte die Malerin Gabi Hörsting einige ihrer Werke ausgestellt.

Die Kombination „Bücher und Kunst“ ist in Gesmold bewährt und ergibt ein charmantes Gespann. Maria Walter, Leiterin der katholischen Bücherei, verrät: „Seit etwa 30 Jahren gibt es, immer im November, die Buchausstellung.“ Seit knapp 20 Jahren wird die Buchausstellung mit einer Kunstausstellung kombiniert. Und diese Kombination kommt an. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Mathilde Dieme ist es Maria Walter erneut gelungen, eine bunte Mischung aktueller Bücher zusammenzustellen. Sie verrät: „Besonders Kochbücher sind momentan sehr gefragt, natürlich auch zu vegetarischer oder veganer Küche.“

Einen besonderen „Renner“ gibt es in diesem Jahr ihrer Erfahrung nach nicht. Ihr persönliches Lieblingsbuch ist derzeit „Ein Mann namens Ove“ von Fredik Backman, Kollegin Mathilde Dieme schwärmt für Jojo Moyes Roman „Eine Handvoll Worte“. Für jeden Geschmack gab es eine gute Auswahl: Kinder konnten zwischen klassischen und neuen Kinderbüchern wählen, für die Erwachsenen lagen viele Romane, Krimis und Sachbücher bereit.

„Alle Bücher können bei uns bestellt werden und sind dann in der Bücherei abholbereit“, erklärt Maria Walter. Für die Gesmolder Leseratten ein toller Service, denn wo sonst kann man bei selbst gebackenem Kuchen in aller Ruhe nach den neuesten Schmökern suchen? Wie immer gehen zehn Prozent des Verkaufserlöses an eine Suppenküche in Südafrika. So macht das Lesen nicht nur Spaß, sondern hat auch noch einen positiven Nebeneffekt.

Im Obergeschoss präsentierte die Malerin Gabi Hörsting eine Auswahl ihrer Werke. Beeindruckend wirken ihre „Tischgeschichten“, die gesichtslose Damen in verschiedenen Situationen am Tisch zeigen. Der stärkste Komplementärkontrast „Rot/Grün“ kommt darin besonders zur Geltung.

„Ich wollte das Ambiente in den Vordergrund stellen“, verriet die Künstlerin. Ein Gesichtsausdruck „zieht den Betrachter stets sehr in seinen Bann“. Bei den „Tischgeschichten“ fehlt er, die Bildbetrachter können sich voll und ganz auf die Stimmung des Bildes einstellen. „Die Frauen am Tisch wirken entspannt, ruhig. Und dennoch passiert etwas auf dem Bild“, erklärt Gabi Hörsting. In einem weiteren Raum konnten die Besucher einige ihrer abstrakten Werke bewundern, auch die Siebdrucke verschiedener Motive aus dem Osnabrücker Land luden zum Betrachten ein.


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