Beim Kulturpreis „Meller Else“ Hexe Lisbeth macht in Melle das Rennen

Von Marita Kammeier

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Gelungene Überraschung: Sichtlich gerührt war Birgit Neemann vom Mobilen Figurentheater aus Bremen (links), als Annegret Mielke und Sponsor Thomas Ruff den Kulturpreis „Meller Else 2011“ überreichten.Gelungene Überraschung: Sichtlich gerührt war Birgit Neemann vom Mobilen Figurentheater aus Bremen (links), als Annegret Mielke und Sponsor Thomas Ruff den Kulturpreis „Meller Else 2011“ überreichten.

Melle. Den Kulturpreis „Meller Else“ hat gestern Abend beim 18. Puppenspielfestival die sichtlich überraschte Birgit Neemann aus Bremen erhalten. Eine unabhängige Jury wählte aus den sechs teilnehmenden Puppenbühnen das Bremer Mobile Figurentheater mit dem Theaterstück „Hexe Lisbeth“ aus.

„Es war ein besonders mystisches Wochenende, an dem wir eingetaucht sind in die Welt der Puppenspiele und zugleich den Alltag mit fantasievollen Figuren bereichert haben “, begrüßte die stellvertretende Bürgermeisterin Annegret Mielke das zur Preisverleihung zahlreich erschienene Publikum im Forum. Es sei in einer familienfreundlichen Stadt wichtig, Kunst und Kultur bereits bei den Kleinsten zu entwickeln.

Ihr Dank galt den Organisatorinnen Astrid Voss und Maren Kleine-König ebenso wie dem Sponsor. Thomas Ruff vom Vorstand der Volksbank Bad Laer-Borgloh-Hilter überreichte der glücklichen Gewinnerin die Bronzestatue, bevor er alle Puppenspieler und Jurymitglieder auf die Bühne bat.

„Die Ergebnisse lagen dicht beieinander“, betonten die Theater- und Kulturexperten Renate Claassen, Marie-Chantal Hakemeyer, Marita Kammeier, Helga Lienenbrink, André Lieberwirth, Felina Spielvogel und Viviane Spielvogel. Die Bewertungskriterien für die „Meller Else“ berücksichtigen unter anderen: die Gesamtinszenierung, Figurenkonstellation, Dramaturgie, Spannung, Lebendigkeit, Spieltechnik, handwerkliches Können, Stimme, Sprache, Licht, Kulisse und Musik. Birgit Neemann überzeugte die Jury mit Professionalität und Herzblut für die fantasievollen Figuren wie auch für die lauthals mitdenkenden Kinder. Die Geschichte über die auf Inspiration wartende Schriftstellerin Mathilde Maus entstand nach den Kinderbüchern von Sven Nordquist. Mit vielen liebevollen Details und urkomischer Mimik überraschte die Puppenspielerin auf der großen Bühne. In Eigenregie agierte und dirigierte die Puppenspielerin die Marionetten und gab ihnen so Authentizität. „Hokus Pokus Blumenduft, Besen steigen in die Luft“, riefen die coolen Ballon-, Wohnwagen- und Motorradhexen. Das zweitägige Puppenspielfestival mit Bühnen aus Hamburg, Berlin, Dresden und Melle endete mit dem Stück „Herr Eichhorn und der erste Schnee“ vom Berliner Puppen.etc – Theater.


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