Traumwetter bei Stadtfest Tausende besuchen Stadtfest „Fabelhaftes Melle“ 2014

Von Conny Rutsch

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Melle. Toller konnte das Wetter zum „Fabelhaften Melle“ doch gar nicht sein: Tausende Besucher bevölkerten am Wochenende die Innenstadt und genossen die ruhige Atmosphäre zwischen den illuminierten Häusern und Bäumen.

Die fabelhaft kostümierten Gastronomen kamen mit dem Füllen von Tellern und Gläsern beim „Tischlein deck dich“ kaum nach. Auf dem Mittelaltermarkt am Kohlbrink bei Kerzen- und Feuerbeleuchtung ging es an den ungewöhnlichen Verkaufsständen besinnlich zu bei Gesprächen mit Met und Beerenwein.

Einmaliges Stadtfest in Norddeutschland?

In den Straßen der Stadt drängten sich die Besucher. Orientalisch verkleidet, weil einer Tanzgruppe angehörig, waren Britta Krause, Miriam und Petra Finkenstein aus Bad Oeynhausen extra zum „Fabelhaften Melle“ angereist: „Wir waren vor zwei Jahren schon mal hier und finden es einfach toll“, lobten sie das Stadtfest. Es dürfte in Norddeutschland einmalig sein.

Kinder schauten staunend viele Meter hoch zur rot beleuchteten Fee auf Stelzen, die ihnen erzählte, dass sie nur alle hundert Jahre einen Zentimeter wächst.

Auftritt für Tanzschule Dance4Young

Um 19.30 Uhr am Samstag lockte laute Musik viele Besucher zum Kaufhaus. Dort präsentierten Mitglieder der Tanzschule Dance4Young junge Mode in den Glaskästen oberhalb der Schaufenster und machten ihren starren Puppenkollegen starke Konkurrenz. Zu Musik von Frank Sinatra bis Katja Ebstein legten die jungen Models auf nur wenigen Zentimetern fetzige Tanzschritte hin.

Kurz danach zog es viele Besucher dann in die beiden Kirchengemeinden St. Matthäus und St. Petri, die mit besinnlichen Abendprogrammen bis spät in die Nacht mit Bläsermusik, Gesang, Pantomime und Tanz aufwarteten.

Und wer es noch ein wenig ruhiger haben wollte, spazierte die Weststraße hinunter bis zum Kurpark. Denn auch dort hatten die Lichtmacher sogar die Natur in fabelhafte Farbstimmungen getaucht.

Der Turm der Feuerwehr bewachte die Stadt in Knallrot mit blauer Rundumleuchte. Und sogar bis in die Bahnhofstraße hatten es sich die Hausbesitzer nicht nehmen lassen, ihre Villen in vielfarbigem Licht erstrahlen zu lassen.

Fabelhaftes Melle begann mit Laternenumzug

Am Freitagabend hatte das bunte Treiben traditionell mit dem Laternenumzug der Kinder begonnen. Begleitet wurde er wie jedes Jahr von der Jugendfeuerwehr. Für besonderes Flair sorgten die Eisprinzessin „Cunaya“ und „Auraya“, die Königin der Nacht. Zwei prächtig beleuchtet-kostümierte Stelzenläuferinnen wanderten mit den Kindern bis zum Rathaus und stimmten auf die zauberhafte Atmosphäre in der Stadt ein.

Auf der Rathaustreppe fand sich pünktlich um halb sieben dann Bernulf ein. Vom Mittelaltermarkt auf dem Kohlbrink war Sven Bleiber zur Begrüßung in die Rolle des Moderators geschlüpft und leitete später die spektakuläre Feuerschau auf der Rathausplatte. „Ich will nicht viele Wörtlein verlieren und bitte um gar trefflich Handgeklapper“, bat er die Zuschauer. „Solch eine Ansage bekomme ich selten“, fand Bürgermeister Reinhard Scholz bei seinem ersten Auftritt bei diesem bunten Stadtfest. Er lobte die Zusammenarbeit von Werbegemeinschaft, Stadtmarketing und Bauhof.

Und dann holte Bernulf den ersten Mann der „Pfeffersäcke und Krämer“ vor das Mikrofon, den Küchenmeister Ralf. Im Namen der „Krämer und Höker“ eröffnete der das bunte Treiben in den Straßen der Stadt und lobte die Organisation von Ina Wien-Tiedtge von der Stadt und das Glockenspiel vom Rathausturm des Stadtmusikus Gerd Kruse. Mehr Nachrichten aus Melle lesen Sie in Ihrem Ortsportal.


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