Änderung „Fredemanns Hof“ Melle: Eigentümer soll Ausgleichsflächen bezahlen

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Der Wildwuchs im schmucken Wohngebiet Fredemanns Hof könnte bald einer Nachverdichtung mit Wohngebäuden weichen. Foto: Norbert WiegandDer Wildwuchs im schmucken Wohngebiet Fredemanns Hof könnte bald einer Nachverdichtung mit Wohngebäuden weichen. Foto: Norbert Wiegand

Melle. Grundsätzlich stimmten Sprecher aller Fraktionen im Planungsausschuss der Änderung des Bebauungsplanes „Fredemanns Hof“ zu.

Allerdings gab es Bedenken wegen der Kosten für die Ausgleichsflächen. Wenn nämlich eine bereits ausgewiesene Ausgleichsfläche doch wieder überbaut wird, müsse eine dreimal so wertvolle Ausgleichsfläche (beispielsweise drei Hektar statt ein Hektar) neu geschaffen werden, erläuterte Stadtbaurat Malte Schönfeld. „Die neuen Ausgleichsflächen sind eine Aufgabe des Eigentümers“, meinten Michael Weßler und Günter Oberschmidt (beide CDU). Aber Malte Schönfeld wies auf rechtliche Schwierigkeiten hin, eine solche Bedingung mit in den Beschluss aufzunehmen.

„Der von uns zu fassende Aufstellungsbeschluss lässt aber spätere Festsetzungen noch zu“, wollte der Ausschuss-Vorsitzende Axel Uffmann (SPD) eine Verzögerung des Verfahrens verhindern. Denn alle Ausschuss-Mitglieder äußerten sich prinzipiell zustimmend zur Bebauungsplan-Änderung: „Wir dürfen das Gelände um die alte Hofstelle nicht weiter verfallen lassen“, erklärte Arend Holzgräfe (FDP).

Von einer „sinnvollen Nachverdichtung des umgebenden Baugebietes“ sprach Bärbel Meier (SPD). „Die neuen Ausgleichsflächen sollten im Baugebiet gesucht werden“, meinte George Trenkler.


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