Land installiert Fußgängerampel Endlich: Die Ampel in Eicken bei Melle kommt

Auf der Buerschen Straße in Eicken-Bruche wird im Oktober die lang ersehnte Fußgängerampel installiert, derzeit regelt eine Behelfsampel den Verkehr. Foto: Simone GraweAuf der Buerschen Straße in Eicken-Bruche wird im Oktober die lang ersehnte Fußgängerampel installiert, derzeit regelt eine Behelfsampel den Verkehr. Foto: Simone Grawe

Melle. Darüber dürften sich viele Verkehrsteilnehmer und die Schulkinder aus Eicken-Bruche freuen: An der Buerschen Straße in Höhe der Gaststätte Akropolis wird in Kürze die von vielen Bürgern ersehnte Fußgängerampel installiert.

Lange hat es gedauert, ehe diese Maßnahme im Sinne einer Verbesserung der Verkehrssicherheit umgesetzt wird, doch im Oktober soll nun die von vielen ersehnte Ampel aufgestellt werden. Das bestätigte der stellvertretende Leiter der Landesbehörde für Straßenbau in Osnabrück. Frank Engelmann, auf Anfrage des Meller Kreisblattes.

Zuständig für die Umsetzung ist das Land, weil es sich um eine Landesstraße handelt. So trägt das Land auch die Kosten, die Frank Engelmann mit 25000 Euro bezifferte.

„Wenn nicht hier eine Ampel aufgestellt wird, wo dann?“, äußerte sich am Freitag ein Anwohner, der gegenüber der Gasstätte Akropolis wohnt. Er beobachtet die nach seiner Ansicht schwierigen Verkehrsverhältnisse schon länger und ist froh darüber, dass nun endlich eine Fußgängerampel für mehr Sicherheit - gerade für die vielen Schulkinder aus Eicken - sorgen soll.

Mit seiner Meinung steht der Senior nicht allein ein. Auch zahlreiche Eltern in Eicken ärgern sich, dass die Ampel nicht schon im Zuge der Erneuerung der Buerschen Straße aufgestellt wurde. Seinerzeit wurde die etwa 230 Meter entfernte Verkehrsinsel beseitigt, die versprochene Ampel in Höhe des Akropolis ließ jedoch auf sich warten. Die Zeitverzögerung ist damit begründet, dass zunächst der Gehweg an der Südseite „ampelgerecht“ angelegt werden musste. Diese Arbeiten haben nach entsprechenden Gesprächen mit der Gastronomin begonnen und werden in Kürze erledigt sein. So lange werden die Eickener noch mit dem Provisorium der Behelfsampel leben müssen.

Die Fußgängerampel wurde von der Stadt als zuständige Straßenverkehrsbehörde, dem Land Niedersachsen als Baulastträger und der Polizei angeordnet, weil unter anderem Schulkinder die stark befahrene Straße queren müssen: „Somit dient die neue Ampel in erster Linie der Schulwegsicherung“, erläuterte Frank Engelmann.

Damit die Ampel für Autofahrer auch wahrgenommen werden kann, wird jeweils ein zusätzlicher Signalgeber an einem Ausleger montiert.

Es handelt sich um eine sogenannte Bedarfsampel, das heißt, sie schaltet für den Fahrzeugverkehr nur auf „Rot“, wenn Fußgänger „Grün“ anfordern. In der übrigen Zeit ist die Ampel dunkel und zeigt für den Fußgänger „Rot“. Diese Schaltung hat den Vorteil, dass die Wartezeiten für Fußgänger von der Anforderung bis zum Grün kürzer sind.


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