Idylle am Wasser Im Lauf der Zeit an der Meller Else

Von Dr. Stephanie Uhlhorn

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Melle. Da das Wetter an diesem Wochenende nochmals richtig schön werden soll, dachte ich mir, wir gehen ans Wasser; an die Else genauer gesagt, mit Blick auf die Brücke an der Mühlenstraße.

Die Ansicht ist heute kaum wiederzuerkennen. Um allerdings den genauen Blickwinkel einzufangen, hätte ich mir ein Boot besorgen und auf die Else hinauspaddeln müssen. Obwohl - zum Paddeln ist unser Hausfluss an dieser Stelle nicht tief genug. Durch die starke Bebauung ist er ohnehin kaum zugänglich, und die Böschung hält den Spaziergänger auf seiner Wanderung auf. Das ist auch gut so. Im Wasser befinden sich Enten, die so ihre Ruhe genießen können und nicht in Panik wegfliegen müssen. Genauso werden sich im Schilf Tiere aufhalten.

Früher Bootspartien

In früheren Zeiten lud die Else förmlich zu schönen Bootspartien ein. Die Bäume, die das Ufer säumten, spendeten im Sommer Schatten. Auch wenn auf dem historischen Bild keine Menschen zu sehen sind, entsteht bei mir vor dem inneren Auge ein Bild eines Sonntagspicknicks am Wasser. Die meisten Bäume mussten mittlerweile der baulichen Entwicklung Melles weichen.

Die Brücke ist vom Ufer aus kaum noch zu sehen. Am „Wasserfall“ beginnt sie. Das Wasserrad, das seit 2011 auf der linken Seite steht, ist nur zu erahnen. Es soll an die Meller Mühle erinnern, die fast 400 Jahre an diesem Ort stand. 1899 wurde sie von Wilhelm Hardach übernommen, weshalb viele Meller sie unter dem Namen Hardach‘sche Mühle kannten. Zu dieser Mühle werde ich noch ein eigenes Bild zeigen. Im heutigen historischen Bild schimmert das ehemalige Mühlenrad durch das Grün.


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