Spielen, was das Zeug hält Am Sonntag Konzert in der wilden Rose in Melle


pm/awe Melle. Mit einem Konzert der Bielefelder Stimmkünstlerin Oona Kastner, dem Pianisten Markus Schwartze und dem Cellisten Willem Schulz wird am Sonntag, 28. September, die Reihe des Kulturherbstes fortgesetzt.

„Disappearences & last things“ so lautet der vielversprechende Titel des Konzertes, das am Sonntag um 20 Uhr im Kulturzentrum Wilde Rose stattfindet. Verschwindendes und letzte Dinge in unserer bewegten Welt animieren Musik und Texte des im Rahmen des Meller Kulturherbstes eingeladenen Trios mit der Bielefelder Stimmkünstlerin Oona Kastner, dem Pianisten Markus Schwartze und dem Cellisten Willem Schulz.

Impulsiv und kreativ

Zu ihren Improvisationen schreiben sie: „Die letzte Runde eingeläutet: bereit zu spielen, was das Zeug hält – beschwörend, mahnend, erinnernd. Apokalyptische und paradiesische Klanglandschaften, als würde es kein Morgen geben. Dann doch dieses Lied, die lyrische Struktur. Musik am Ende der Zeit. Wüst und wild, von bizarrer Schönheit.“

Oona Kastner studierte an der Folkwanghochschule in Essen Oboe und Klavier, bevor sie sich zur Vocal-Performerin weiterentwickelte. Sie charakterisiert eine ausgeprägte Neugier an den unendlichen klanglichen Äußerungsmöglichkeiten der menschlichen Stimme, an Sprache und Lyrik, an Körper-Klang und Performance und an der gesamten Bandbreite zwischen E- und U-Musik bis hin zur freien Improvisation.

Der impulsive und kreative Pianist Markus Schwartze aus Bielefeld sowie der Meller Musiker Willem Schulz treten mit ihr in einen spannenden und impulsiven Dialog.