Traditionelle Leckerei Gesmolder Kastenpickert schmeckt nicht nur zur Kirmes

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Gesmold. Ein Gericht von langer Tradition ist der Gesmolder Kastenpickert. Seit über 40 Jahren wird die Leckerei auf der Gesmolder Kirmes von den Pfadfindern verkauft – für einen guten Zweck natürlich.

Amelie Weßler, eine der drei Vorsitzenden von den Gesmolder Pfadfindern vom „Stamm Horizonte“, erzählt: „Jedes Jahr backen einige Gesmolderinnen ein paar Tage vor Kirmesbeginn den Pickert.“

Mit Butter und Apfelmus

So auch in diesem Jahr: In geselliger Runde saßen im Garten vor dem Pfarrhaus die fleißigen Kartoffelschälerinnen. Gut gelaunt strahlten sie mit der Sonne um die Wette und bereiteten, grob geschätzt, 250 Kilogramm frisch geerntete Kartoffeln für die Weiterverarbeitung vor. „In etwa backen wir pro Jahr 50 Exemplare in großen, langen Backformen“, erklärt die Pfadfinderin weiter. „Es gibt sie nicht nur traditionell mit Rosinen, sondern auch deftig mit Schinken. Dazu schmeckt Kräuterbutter ganz toll.“

Doch bevor es so weit ist, darf der fertig gebackene Pickert einen Tag ruhen. „Dann lässt er sich besser schneiden.“ Die einzelnen Pickertscheiben werden in Butter goldig gebraten. Zu der ursprünglichen süßen Variante mit Rosinen schmecken nach wie vor Butter und Apfelmus besonders gut.

Der heimische Kastenpickert kommt, natürlich nicht nur bei den Gesmoldern, gut an. Besonders im Spätsommer, wenn die ersten frischen Kartoffeln geerntet werden, ist das Gericht beliebt. Dann stattet man auch gern den Nachbarn einen Besuch zur Pickertvisite ab. Auch das hat in Gesmold schon seit langem Bestand.


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