Spende macht es möglich Quarantänestation für kranke Katzen in Melle

Gabi Lampe und ein kleines Katzenbaby vor der neuen Holzhütte, die als Kranken- und Quarantänestation dienen wird. Foto: Christina WiesmannGabi Lampe und ein kleines Katzenbaby vor der neuen Holzhütte, die als Kranken- und Quarantänestation dienen wird. Foto: Christina Wiesmann

cew Melle. Die Tierhilfe Melle blickt aktuell auf eine sechsjährige Vereinsgeschichte zurück. In all den Jahren hat der Verein um Gabi und Michael Lampe viel Gutes für Tiere getan. Gutes, das ohne Sach- oder Geldspenden gar nicht möglich gewesen wäre. Vor kurzer Zeit gab es eine besonders großzügige Spende, und die Freude darüber war riesig.

Groß sein, das bedeutet, dass man dabei auch die Kleinen und Hilflosen nicht vergisst – so zeigt man wahre Stärke.

Hilflos sind die Tiere, die zur Tierhilfe kommen, meistens. Das ist auch der Firma Rüffer Performance aus Westerhausen klar. Gemeinsam mit Hennessey Performance Europe beschlossen sie zu helfen. Was kam dabei heraus? Von der Spende über 3000 Euro entstand eine Kranken- und Quarantänestation für Katzen, die dringend benötigt wurde.

„Solch eine Summe haben wir noch nie bekommen“, freut sich die Vorsitzende Gabi Lampe. Sie erklärt: „In unserer sechsjährigen Vereinsgeschichte ist das die höchste Geldspende überhaupt.“

Im Garten steht nun eine neue Holzhütte. Sie soll flexibel nutzbar sein und vor allem kranken Katzen ein Obdach bieten. Besonders im Spätsommer nämlich hat die Tierhilfe stets mit einer wahren Katzenflut zu kämpfen. „Nun ist es uns möglich, die kranken von den gesunden Tieren zu trennen. Ansteckende Krankheiten können sich so nicht weiter ausbreiten“, so Lampe.

Die Freude über die unbürokratische Hilfe ist groß. Denn für einen Verein, der von Spenden und Mitgliedsbeiträgen lebt, sind große Investitionen aus eigener Kraft nicht zu bewältigen. „Wir freuen uns über jede Spende“, erklärt Michael Lampe, „auch Sachspenden kommen den Tieren direkt zugute.“ Den eigenen Garten hat das Ehepaar Lampe für die Tiere umgestaltet, die komplette obere Etage ihres Hauses ist das vorläufige Zuhause für viele Fund- und Abgabekatzen.

Die Schicksale und Geschichten, die manche Tiere mitbringen, sind oft traurig. Umso schöner sind die vielen Ehrenamtlichen, die dem Verein nach Kräften helfen, und die Nachbarn in Altenmelle, denen das Wohl der Tiere am Herzen liegt. Und natürlich die Spenden, die dringend benötigt werden. „Ein Traum wäre ein alter Bauernhof für die Tiere, mit einer ganzen Menge Platz“, schwärmt Gabi Lampe. Vielleicht geht dieser Wunsch eines Tages in Erfüllung.