Mehrere Keller voll gelaufen Starkregen und Überschwemmung in der Selhofe

Meine Nachrichten

Um das Thema Melle Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Ein See, stellenweise bis zu 50 Zentimeter tief, bildete sich auf dem Selhofer Weg. Foto: Karl SchäfferEin See, stellenweise bis zu 50 Zentimeter tief, bildete sich auf dem Selhofer Weg. Foto: Karl Schäffer

nw/mdv Melle. Ergiebige Gewitterschauer haben am Samstagnachmittag in Teilen des Grönegaus zu Schäden und Überflutungen geführt.

Dabei beeindruckte ein einzelner, besonders heftiger Blitzschlag nahe Eicken oder Bakum mehrere Facebook-Nutzer. Von Wassermassen waren vor allem Altenmelle und die Selhofe im Meller Ortsteil Gerden betroffen. „Von etwa 14.30 Uhr bis 16 Uhr hat es während eines Gewitters sehr stark und anhaltend geregnet“, teilt Karl Schäffer mit. Der Anwohner dokumentierte seine Beobachtungen mit einigen Fotos, die er an die E-Mail anhängte.

Es waren nicht nur mehrere Keller voll gelaufen, auch die Straße „Am Waldrand“ in der Nähe der Gärtnerei Hüpel stand 30 bis 60 Zentimeter hoch unter Wasser. Mit einem Güllewagen der Firma Hageböke wurde versucht, einen Teil des aufgestauten Wassers zu entfernen.

Die Ortsfeuerwehr Altenmelle musste an mehreren Stellen unterstützen, weil Wasser und Schlamm in Keller eingebrochen war. An der Borgholzhausener Straße und auf dem Nordenfelder Weg sicherten die Einsatzkräfte Gefahrenstellen auf den Straßen ab, weil Wasser und Schlamm auf die Fahrbahn liefen. In der Nähe des Guts Sondermühlen war sogar der Seitenraum weggespült.

„Die Ablesung eines Regenmessers im Garten des Hauses Am Waldrand 14 ergab eine Niederschlagsmenge von 60 Litern pro Quadratmeter“, berichtet Karl Schäffer. Damit ist innerhalb von zwei Stunden annähernd ein gesamter Monatsniederschlag gefallen.

In anderen Teilen des Grönegaus, wie Oldendorf und Westerhausen, fielen hingegen nur geringe Niederschlagsmengen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN