Sicherheit hat Priorität Kirmes in Gesmold bereit für drei dufte Tage

Marktmeisterin Sabine Schlüter (links) und Ortsbürgermeister Michael Weßler ehrten Thomas Weber. Der Schausteller ist seit einem Vierteljahrhundert auf der Gesmolder Kirmes dabei. Foto: Christina WiesmannMarktmeisterin Sabine Schlüter (links) und Ortsbürgermeister Michael Weßler ehrten Thomas Weber. Der Schausteller ist seit einem Vierteljahrhundert auf der Gesmolder Kirmes dabei. Foto: Christina Wiesmann

cew Gesmold. Volles Haus im Saal „Kellersmann“ am Freitagabend. Organisatoren, Schausteller und Vertreter der Gemeinde trafen sich dort zur traditionellen Schaustellerversammlung einen Tag vor „Gessem Kiärmis“. Schnell wurde klar: Auch 2014 warten wieder drei tolle Tage auf die Besucher.

Marktmeisterin Sabine Schlüter hat auch in diesem Jahr mit zahlreichen Unterstützern für ein lohnenswertes Programm gesorgt. Rund 100 Schausteller sind auf der Kirmes mit dabei, manche von ihnen gehören schon „fast zum Inventar“. So wie Thomas Weber. Seit 25 Jahren ist der Schausteller in Gesmold dabei. In diesem Jahr wird sein „Flash“ wieder viele Besucher mit einer verrückten Fahrt anlocken. Aus luftiger Höhe wird aus dem Blick über den Ort und die bunt erleuchtete Marktmeile jedoch nicht viel – das Fahrgeschäft verspricht Drehungen um die 360 Grad bei einem durchaus flotten Tempo. In den ersten Jahren in Gesmold war Weber mit einem ruhigeren Fahrgeschäft vor Ort. „Die ‚Kinderschleife‘ war der Anfang vor 25 Jahren“, erinnerte sich Ortsbürgermeister Michael Weßler. Gemeinsam mit Sabine Schlüter überreichte er anlässlich dieses besonderen Jubiläums Thomas Weber eine Urkunde und einen Steinkrug.

An oberster Stelle steht an den drei Tagen aber die Sicherheit der vielen Besucher. Michael Arthaus vom Polizeikommissariat Melle betonte: „An allen drei Tagen sind wir mit zwei Streifenteams vor Ort. Ein zusätzlicher Sicherheitsdienst arbeitet eng mit uns zusammen.“

Bereit ist auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK), das ausschließlich mit ehrenamtlichen Kräften im Einsatz ist. „Wir sind auf alles vorbereitet“, so Einsatzleiter Dominik Linge, „die Zufahrt ‚Femlinde‘ ist als Rettungsweg jedoch unbedingt frei zu halten!“ Natürlich ist auch die Feuerwehr dabei und wird den Kirmesbetrieb überwachen. Drei duften Tagen steht damit nichts mehr im Weg.