Nahezu 100 Schausteller Gesmolder Kirmes vom 20. bis zum 22. September

Ob man die jungen Leute heute noch mit einem „Lustigen Ballwerfen“ begeistern könnte? Wohl eher nicht. Dieses Foto stammt vermutlich aus dem Jahr 1960. Foto: ArchivOb man die jungen Leute heute noch mit einem „Lustigen Ballwerfen“ begeistern könnte? Wohl eher nicht. Dieses Foto stammt vermutlich aus dem Jahr 1960. Foto: Archiv

hen/pm Gesmold. Die 500er-Marke ist längst geknackt, zum 504. Mal steigt ab Samstag die Kirmes in Gesmold. Dazu haben sich fast 100 Schausteller angesagt.

Die attraktiven Fahrgeschäfte kombiniert mit Lichterglanz und kulinarischen Genüssen in den unterschiedlichsten Variationen dürften wieder Zehntausende von Menschen auf die Beine bringen. Nahezu 100 Schausteller aus allen Teilen des Bundesgebietes wollen das größte Volksfest im Grönegau wieder mit Leben erfüllen.

„Unsere Kirmes erfreut sich im Kreis der Schausteller einer dermaßen großen Beliebtheit, dass wir rund 230 Absagen erteilen mussten“, berichtet Marktmeisterin Sabine Schlüter, die die Kirchmesse, so der Wortursprung der heutigen „Kirmes“ zusammen mit den Mitgliedern des Kirmesausschusses vorbereitete. Und das bereits seit etwa zehn Monaten: „Nach der Kirmes ist vor der Kirmes!“

Nervenkitzel

Nervenkitzel und Spannung bieten Fahrgeschäften wie „Musik-Express“, „Flash“, „Break-Dance“, „Skipper“, oder „New World 3.000“. Ein weiterer Höhepunkt wird das Riesenrad sein, das sich stets als Publikumsmagnet erweist. Hinzu kommen unkaputtbare Klassiker wie die Ponyreitbahn, das Kindersportfahrgeschäft, die Raupenbahn, der Jumbo-Flug und der Automatikskooter.

„Selbstverständlich warten wir auch mit neuen Unterhaltungsangeboten auf“, berichtet Sabine Schlüter. Dazu zählen der „Kick down“ und die „Gaudi Hüttn“, die Spaß auf vier Etagen bietet.

Ein abwechslungsreiches Angebot an Speisen und Getränken wartet wieder auf die Besucher. Gut gestärkt lässt sich die Festmeile am besten erkunden – und an den bunt gemischten Verkaufsständen jeder das passende Angebot finden.

Erstmalig wird zudem das „Gesmolder Bier“ ausgeschenkt (wir berichteten).

Die Kirmes beginnt am Samstag um 14 Uhr und wird nach dem Gottesdienst gegen 16 Uhr offiziell eröffnet. Zur Feier des Tages werden an die jüngsten Besucher 500 Lebkuchenherzen ausgegeben – und an die Erwachsenen Freibier. Auch am Sonntag und Montag öffnet die Kirmes jeweils um 14 Uhr ihre Tore.

Eine ausreichende Anzahl an Parkplätzen ist am Veranstaltungsgelände vorhanden. Außerdem fährt der Nachtbus. Sonderfahrpläne sind in der Stadtverwaltung, den Bürgerbüros und der Kreissparkasse Melle erhältlich.