Zufrieden mit Standort Meller Wanderstab findet Platz an Hochzeitsallee

Von Kirsten Muck


Melle. Sollte dies nun tatsächlich der endgültige Standort des Wanderstabs sein? Am Montag stellten Mitarbeiter der Stadt und Volker Johannes Trieb das Kunstwerk an der Elsebrücke Ecke Bakumer Kirchweg/Hochzeitsallee auf.

„Ich kann mit dem Standort gut leben“, stellte der Künstler zufrieden fest. Hier würde der Baum, der einst im Wald stand, seinem Ursprung zurückgegeben. „Man hätte ihn auch gleich hier hinstellen können“, bemerkte er mit einem Seitenhieb in Richtung Stadt . Denn die Gründe für das Entfernen des Stabs von seinem ursprünglichen Standort auf dem Bahnhofsvorplatz leuchten dem Künstler immer noch nicht ein. Das Kapitel scheint für ihn jedoch abgeschlossen zu sein.

Liebesschwur in Holz?

Nun hat der Wanderstab seinen Platz direkt gegenüber der Elsebrücke, die vom Grönegaupark auf die Hochzeitsallee führt. Als „Landschaftsmarke“, wie Trieb sein Objekt bezeichnete, ist der Wanderstab kaum zu übersehen. Angst vor Vandalismus an seinem Werk hat der Künstler nicht. Denn an der Hochzeitsallee ist das Werk relativ unbeobachtet. Dort herrscht nicht so reger Betrieb wie auf dem Bahnhofsvorplatz. Doch Trieb zuckt nur mit den Schultern: „Und selbst wenn da jemand etwas einritzt, vielleicht einen Liebesschwur. Dann ist das halt so.“ Der Baumstamm habe eine fast tausendjährige Geschichte. Er werde nun eine neue Geschichte schreiben.

Auf der Hochzeitsallee seinen Liebesschwur in den Wanderstab ritzen? Da könnten Paare auf dumme Gedanken kommen.