1200 Sportler beim Stadtlauf Blitzschnell durch die Meller Innenstadt


cew Melle. Die 12. Auflage des Meller Stadtlaufs am Samstag zeigte: Dieser Lauf ist nicht nur für Groß und Klein, er macht auch allen eine Menge Spaß. Rund 1200 Teilnehmer gingen in diesem Jahr an den Start. Gut gelaunt präsentierte sich auch das Wetter und erstmals in diesem Jahr gab es mit den „Zeitmess-Chips“ eine elektronische Zeitmessung über einen knallroten Papierstreifen am Turnschuh.

Dicht an dicht standen die jüngsten Teilnehmer beim Meller Stadtlauf hinter dem Absperrband. Gebannt und hoch konzentriert warteten sie auf das Startsignal zum „Bambinilauf“. Viele gingen für ihren Kindergarten an den Start, sogar einige Erstklässler nahmen teil. Da war sogar Sprecher Berthold Wesseler, der die Kinder am Start interviewte, beinahe sprachlos. „Mannomann“, staunte er, „heute Morgen erst hattet ihr eure Einschulung, jetzt seid ihr schon hier. Das ist ja super.“

Nur Gewinner

Dass alle Bambini die Startnummer eins auf ihre T-Shirts geheftet hatten, war natürlich kein Zufall. „Ihr seid eben alle Gewinner“, lobte Wesseler die laufbegeisterten Nachwuchssportler.

Hocherfreut zeigte sich auch der für den diesjährigen Stadtlauf zuständige Presseverantwortliche des SC Melle 03 (SCM), Alfred Reehuis: „Wir haben bestes Laufwetter, eine sehr gute Beteiligung im Erwachsenenfeld und auch die Stimmung ist prima.“

Schuld an der guten Stimmung waren sicherlich auch die swingenden Köche vom Meller „Brass Buffet“, die musizierend mit Jazz, Swing und Blues umherzogen und dem lebhaften Treiben in der Stadt eine dufte Sahnehaube aufsetzten.

Knallig rotes Papier

Neu war in diesem Jahr die elektronische Zeitmessung über die „Zeitmess-Chips“ aus knallig rotem Papier. Die wurden an den Turnschuhen befestigt. Unterstützung gab es dabei im katholischen Gemeindehaus von SCM-Läuferin Marion. Sie half auch der neunjährigen Silvana, den Papierstreifen richtig am Turnschuh zu befestigen. Damit ging die Viertklässlerin für den Lauf „W U10“ an den Start. Das Mädchen aus Westerhausen war in diesem Jahr bereits zum fünften Mal dabei.

Einen entscheidenden Trumpf haben die Organisatoren des SCM wie immer mit ihrem gelungenen Rahmenprogramm gelandet. Musik und verschiedene Leckereien lockten erneut zahlreiche Besucher an und zeigten: Ein sportliches Event, mit allem Drum und Dran. Das passt und macht auch den Zuschauern einfach Spaß.


Platzierungen beim 12. Meller Stadtlauf

Schülerinnen W U8 (1200 Meter)

1. Malin Klein; 2. Theda Luise Edsen; 3. Nele Klodner

Schüler M U8 (1200 Meter)

1. Jonah Guß; 2. Magnus Rudolph; 3. Tom Diekmann

Schülerinnen W U10 (1200 Meter)

1. Talea Strombrowski; 2. Fiona Bitter; 3. Marie Netemeyer

Schüler M U10 (1200 Meter)

1. Marvin Pabst; 2. Justus Kunze; 3. Florian Eversmeyer

Schülerinnen W U12 (1200 Meter)

1.Jana Reinken; 2. Marie Lemke; 3. Merle Kuhr

Schüler m U12 (1200 Meter)

1. Mika Winkler; 2. Stephan Bismar; 3. Tom Wedegärtner

Weibliche Jugend U14 (1700 Meter)

1. Lucy-Elise Lawrance; 2. Lisa Winkelmann; 3. Luisa Bänsch-Malaquias

Männliche Jugend U14 (1700 Meter)

1. Konstantin Keissoglou; 2. Dominik Renner; 3. Felix Niederniehaus

Weibliche Jugend U16 (1700 Meter)

1. Carla Habighorst; 2. Ann-Christin Opitz; 3. Maren Brockmann

Männliche Jugend U16 (1700 Meter)

1.Marc Holtkamp; 2. Malte von Bachmann; 3. Jannik Oberniehaus

Jedermannlauf/Walking (3800 Meter)

Frauen

1. Jolina Thormann; 2. Ellen Knoepke; 3. Jessica Geisemann

Männer

1. Jannik Seelhöfer; 2. Pascal Birke; 3. David Braunsmann

Beste Mannschaft

„The A-Team“ mit Jannik Selhöfer, Till Schlendermann, Robin Bäumer, Matthias Holtkamp

Hauptlauf (10000 Meter)

Sieger M U18: Mateo Buenano

Sieger M U20: Manzur Esskandari

Männer: Dennis Bönsch

M30: Axel Keil; M35: Elmar Remus; M40: Carsten Schoster; M45: Ralf Dröge; M50: Jürgen Schlag; M55: Dirk Keissolglou; M60: Lutz Kuhlmann; M65: Klaus Brinkmann; M70: Wolf-Dieter Daniel; M75: Heinz Winter

Sieger W U18: Joana Goudarzi

Frauen: Kathleen Svensek

W30: Stefanie Limberg; W35. Heidi Bowenkamp; W40: Britta Mergelmeyer; W45: Anja Bitter; W50: Hildegard Niederniehaus