Konzept für Hochwasserschutz Melle: Zwei Dämme gegen Wassermassen

Von Kirsten Muck

Wasser, überall nur Wasser: So sah die Else, die hier im Bild ungefähr in der Mitte verläuft, im Jahr 2007 nach dem Unwetter „Kyrill“ aus. Am rechten Bildrand ist ein Stück Grün mit Bäumen zu erkennen. Dort ist das Freibad. Foto: Thomas Große-JohannböckeWasser, überall nur Wasser: So sah die Else, die hier im Bild ungefähr in der Mitte verläuft, im Jahr 2007 nach dem Unwetter „Kyrill“ aus. Am rechten Bildrand ist ein Stück Grün mit Bäumen zu erkennen. Dort ist das Freibad. Foto: Thomas Große-Johannböcke

Melle. Das Unwetter „Kyrill“ vor sieben Jahren hat Teile von Melle-Mitte überflutet. Und es hat gezeigt, dass es Hochwasser nicht nur an großen Flüssen gibt. Deshalb stand das Thema auf der Tagesordnung im Ortsrat Melle-Mitte.

Alle Ortsratsmitglieder waren sich darin einig, dass Handlungsbedarf besteht bezüglich des Hochwasserschutzes in Melle . Und dass man aus der Planung in die Umsetzung gehen müsse, wie Annegret Mielke (SPD) betonte.

Ob sich die Vorschläge vom Tiefbauamt jedoch problemlos umsetzen lassen, ist ungewiss. Denn für den Hochwasserschutz schlägt das Tiefbauamt den Bau von zwei Dämmen vor: einen an der Westseite der Westumgebung und einen an der Südseite der A30. Im Falle eines Hochwassers könnten die Wassermengen, die durch Else und Laerbach in Richtung Zentrum fließen, besser reguliert werden. Dies würde jedoch zu Überschwemmungen in den vorgelagerten Bereichen führen.

Für die Umsetzung des Konzepts müssten die Besitzer der Flächen mitspielen. Sie müssten bereit sein, die Flächen für Überschwemmungen zur Verfügung zu stellen. Eventuell auch gegen Ausgleichszahlungen, die bereits diskutiert wurden.