Edsen und Brune geehrt Neuenkirchener Sonntag: Dankeschön für zwei Engagierte

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Im Rahmen des 8. Neuenkirchener Sonntags wurden Manfried Brune und Johannes Edsen (vorne, von links) geehrt. Die beiden Ehrenamtlichen genossen den schönen Tag unter anderen mit (hinten, von links) Erika Rauch, Karl-Heinz Gerling, Reinhard Scholz, Alfred Reehuis, Lothar B. Jander und Volker Theo Eggeling. Foto: Christina WiesmannIm Rahmen des 8. Neuenkirchener Sonntags wurden Manfried Brune und Johannes Edsen (vorne, von links) geehrt. Die beiden Ehrenamtlichen genossen den schönen Tag unter anderen mit (hinten, von links) Erika Rauch, Karl-Heinz Gerling, Reinhard Scholz, Alfred Reehuis, Lothar B. Jander und Volker Theo Eggeling. Foto: Christina Wiesmann

cew Neuenkirchen. Der „Neuenkirchener Sonntag“ fand zum achten Mal am gestrigen Sonntag statt. Auch als „Neuenkirchener Tag des Ehrenamtes“ bekannt, wird an diesem Tag in feierlichem Ambiente „Danke“ gesagt – besonderen Menschen, die in Neuenkirchen und den dazugehörigen Ortsteilen durch herausragende ehrenamtliche Arbeit bekannt sind.

„Der ‚Tag des Ehrenamtes‘ in Neuenkirchen ist ein ganz besonderes Ereignis“, betonte Melles Bürgermeister Reinhard Scholz. „Durch die Ehrenamtlichen wird der Ort lebendig und es wird eine Menge ermöglicht, die dörfliche Gemeinschaft wird gehegt und gepflegt.“ Ortsbürgermeister Volker Theo Eggeling erklärte den Hintergedanken zu diesem Tag: „Der Ortsrat möchte einmal im Jahr den ehrenamtlich Tätigen im Stadtteil Neuenkirchen danken. Denn das ehrenamtliche Engagement verdient besondere Beachtung.“

In repräsentativen Rahmen fand der „Neuenkirchener Sonntag schon zum fünften Mal auf dem traditionsreichen Suttorfer Hof der Familie Seidel-Lott statt. In diesem Jahr wurden Manfried Brune und Johannes Edsen geehrt.

Kunst auf dem Land

Die Laudatio auf Johannes „Hennes“ Edsen hielt dessen Freund und langjähriger Nachbar Lothar B. Jander. „Mit deinem Eintritt in den Ruhestand kam eine neue Lebensphase“, wusste der Laudator. „Im Sommer 2009 entstand deine Idee zu einem Kunstfest in Suttorf. Im Sommer 2010 konnte hier in Suttorf das erste Kunstfest gefeiert werden.“ Das Kreative und Gestalterische liegt Edsen; gerne wird er selbst kreativ aktiv, zu seinen Betätigungsfeldern gehört etwa die Steinbildhauerei.

Gemeinsam mit den Besitzern der Suttorfer Höfe und vielen Helfern entstand ein Fest in dörflicher Idylle, das seinen Besuchern vieles bietet und Kunst auf dem Land ansprechend präsentiert. Das verdeutlichte auch der Geehrte in seiner Ansprache: „Ein Dank gebührt natürlich den Suttorfern, die das Kunstfest immer wieder ermöglichen.“

Über den zweiten Geehrten Manfried Brune wusste Erika Rauch in ihrer Laudatio einiges zu berichten: „Manfried Brune ist seit 1960 Mitglied der Siedlergemeinschaft St. Annen-Schiplage. Im Jahr 1999 wurde er zum ersten Vorsitzenden ernannt. Er ist verlässlich, gewissenhaft und fleißig.“

Auch, was Brune von anderen unterscheidet, wusste die Laudatorin: „Das Ehrenamt hat er sehr ernst genommen und viele Stunden seiner Freizeit dafür geopfert.“ Manfried Brune dankte in seiner Rede vor allem der starken Gemeinschaft: „Ich nehme diese Ehrung stellvertretend für alle Mitglieder unserer Gemeinschaft entgegen.“

Die Geehrten erhielten eine Urkunde und einen bunten Blumenstrauß vom Ortsratsmitglied Roswitha Bockstette.


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