Kulturring zieht positive Bilanz Spitzenwert für das Neujahrskonzert in Melle

Von

Arbeitet äußerst erfolgreich: Das Team des Kulturrings Melle mit (von links) Josef Theißing, Astrid Voß, Ulrich Blankenfeldt, Maren Kleine-König, Doris Haferkamp, Karl-Wilhelm Möller und Christine Mittelstädt. Foto: StadtverwaltungArbeitet äußerst erfolgreich: Das Team des Kulturrings Melle mit (von links) Josef Theißing, Astrid Voß, Ulrich Blankenfeldt, Maren Kleine-König, Doris Haferkamp, Karl-Wilhelm Möller und Christine Mittelstädt. Foto: Stadtverwaltung

pm/awe Melle. Zufrieden blickt der Kulturring auf die vergangene Spielzeit zurück: Sie ist überaus erfolgreich verlaufen, bilanzierte Vorsitzender Ulrich Blankenfeld während der Mitgliederversammlung in der Alten Posthalterei.

Auch in der im April abgelaufenen Spielzeit hatten die rund 430 Abonnenten Gelegenheit, die einzelnen Vorstellungen mit Schulnoten zu beurteilen, und das mit einem beachtlichen Resultat: „Das Gesamtprogramm erhielt mit einer Durchschnittsnote von 1,8 eine ausgezeichnete Bewertung“, urteilte Blankenfeldt. Dieses Ergebnis sei der beste Beweis dafür, dass der Kulturring mit seinem vielfältigen Programm den Geschmack des Publikums getroffen habe.

In der Gunst der Publikums an höchster Stelle stand einmal mehr das Neujahrskonzert mit dem Göttinger Symphonie-Orchester. Dieses Konzert wurde von den Zuhörern mit der Note 1,1 bewertet. Ein eben solches Votum hatte es auch im Vorjahr gegeben. Platz zwei belegte die Konzertveranstaltung im Rahmen der Niedersächsischen Musiktage, und zwar mit der Note 1,5. Auf Rang drei rangierte die Theatervorstellung „Der Vorname“ mit der Note 1,6.

Zwei Stücke hätten die Abonnenten kritisch bewertet: „Verbrennungen“ mit Note 2,0 und „Die Marquise von O.“, welche die Note 2,3 erhalten hat: „Das Stück ,Verbrennungen‘ führte zu höchst unterschiedlichen Bewertungen – von sehr gut und gut bis hin zu mangelhaft und ungenügend“, berichtete Ulrich Blankenfeldt. Seine Quintessenz: „Das Publikum wünscht keine schwere Kost, sondern lieber etwas Leichtes oder Musikalisches.“

Der Vorsitzende ging auf weitere Aktivitäten des Kulturrings ein, darunter auf die Begleitung eines Konzertes aus Anlass des 300-jährigen Bestehens der Klausing-Orgel in der St. Matthäus-Kirche und die Teilnahme am Stadtleitbildprozess. Die Zahl der Mitglieder bezifferte Ulrich Blankenfeldt mit 60 Personen. Der Jahresbeitrag beträgt zehn Euro.

Geschäftsführer Karl-Wilhelm Möller gab einen Überblick über die Finanzlage: „Wir haben die Zahlen eingehend geprüft und keinerlei Beanstandungen festgestellt“, verdeutlichte Heidemarie Monse, die zusammen mit Friedrich Hoppenbrock die Kasse geprüft hatte.

Keinen Zweifel ließ Ulrich Blankenfeldt daran, dass der Kulturring auch in der neuen Spielzeit seinem hohen Anspruch gerecht werden will: „was seinen Niederschlag in einem eindrucksvollen Programm mit etlichen Glanzlichtern findet“. Den ersten Höhepunkt in der neuen Spielzeit bildet das Konzert, das am Sonntag, 14. September, um 17 Uhr im Rahmen der Niedersächsischen Musiktage in der St. Matthäus-Kirche. Blankenfeldt dankte in diesem Zusammenhang der niedersächsischen Sparkassenstiftung und der Kreissparkasse Melle für die gewährte Unterstützung.

Besonders wichtig für Blankenfeldt: „Wir sind nicht die Metropolitan Opera in New York und achten alljährlich sehr wohl darauf, dass das Abonnement für jedermann bezahlbar bleibt.“ So kostet ein Abonnement im ersten Rang 95 Euro, im zweiten Rang 85 Euro und im dritten Rang 75 Euro.

Weitere Infos zum aktuellen Programm erteilen Maren Kleine-König, Telefon 05422/965-330, und Astrid Voß, Telefon 05422/965-329.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN