Internationales Jugendcamp: Vier Nationen sind dabei Melle: Aus Fremden werden Freunde

Von

Gutes Wetter, gute Stimmung: Die Teilnehmer des Internationalen Jugendcamps bei der offiziellen Begrüßung mit Vertretern der Stadt Melle. Foto: Christina WiesmannGutes Wetter, gute Stimmung: Die Teilnehmer des Internationalen Jugendcamps bei der offiziellen Begrüßung mit Vertretern der Stadt Melle. Foto: Christina Wiesmann

Neuenkirchen. In Neuenkirchen findet seit Mittwoch das internationale Jugendcamp statt. Mit dabei: 33 junge Menschen aus Melle (Frankreich), Torzhok (Russland), Jekabpils (Lettland) und aus Melle (Deutschland).

Zehn Tage lang stehen Spaß und Aktivitäten unterschiedlicher Art auf dem Programm.

„Aus Fremden werden Freunde“, erkannte Melles stellvertretende Bürgermeisterin Christina Tiemann bei der offiziellen Begrüßung am Donnerstagnachmittag im MellAktiv. „Die internationalen Partnerschaften werden bei uns in Melle seit langer Zeit großgeschrieben“, betonte Tiemann weiter. „Denn durch diese wichtigen Besuche, im Wechsel in den teilnehmenden Partnerstädten, lernt man andere Kulturen erst richtig kennen.“

Spaß ist garantiert

Für die Jugendlichen stehen in dem Camp zehn Tage lang verschiedene Aktivitäten auf dem Programm. Ob nun ein Besuch im Wellenfreibad oder eine Nachtwanderung durch das nächtlich-schummrige Neuenkirchen – Spaß ist auf jeden Fall garantiert.

An verschiedenen Abenden gibt es ein landestypisches Abendessen. Abgerundet wird das Essen danach mit der Vorstellung der jeweiligen Länder, ihrer speziellen Bräuche und bekannter Spiele. Ein Highlight wird ganz bestimmt der Besuch des Heideparks Soltau, der in der nächsten Woche ansteht. „Da werden alle sicher eine Menge Spaß haben“, so Tiemann.

Zusammengestellt haben das vielfältige Programm Katharina Stobbe von der Stadt Melle, sie ist die neue Beauftragte für Städtepartnerschaften und ihr Vorgänger und Kollege Nils Oberschelp.

Erste Impressionen vielen durchweg positiv aus. Denn schon am Dienstag zeigten sich die jungen Menschen begeistert von der Stadt Melle. „Die Menschen in Melle sind sehr nett“, stellten sie fest. Eine junge Dame aus Lettland fand sogar: „Die Architektur ist wie in einem Märchen.“

Bis Freitag noch werden die jungen Gäste Melle erkunden und so einiges entdecken. Vor allem aber werden sie neue Freundschaften knüpfen – und das ist wohl das Beste, was sie aus dem internationalen Jugendcamp mitnehmen können.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN