Handwerk als Berufsqualifikation Tischler-Lossprechung im urigen Fachwerkhaus in Melle

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Zum Gruppenbild des Tischler-Handwerks versammelten sich Gesellen, Prüfungsausschuss und Berufsschullehrer. Foto: Joachim MartinZum Gruppenbild des Tischler-Handwerks versammelten sich Gesellen, Prüfungsausschuss und Berufsschullehrer. Foto: Joachim Martin

Melle. Passend zum Handwerk des Tischlers fand die diesjährige Lossprechung der ausgebildeten Meller Tischlergesellen im urigen Fachwerkhaus der ehemaligen Jugendherberge Melle statt. Im Rahmen der Feierlichkeit wurden Erwin Regehr, Robin Schenk, Bastian Schumacher, Dimitri Trusov, Felix Tubbesing und Louis Weßler zum Abschluss ihrer dreijährigen Ausbildung geehrt.

Franz Hehemann, Obermeister der Tischlerinnung Melle, richtete eröffnend ein Grußwort an die jungen Gesellen, anwesenden Gäste sowie Unterstützer und Sponsoren der Gesellenausbildung. In seinem Redebeitrag gab er den jungen Tischlern Mut machende Worte mit auf den Weg, denn der Fachkräftemangel im Tischlerhandwerk stelle eine Chance für die frisch Ausgebildeten dar. „Bleibt dem Tischlerhandwerk treu, denn die Zukunft sieht gut aus. Wir brauchen Fachkräfte“, weiß Hehemann.

Annegret Mielke, Stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt, sprach ebenfalls ihre Glückwünsche zur abgeschlossenen Ausbildung und „soliden Berufsqualifikation“ aus. Gleichzeitig galt der Appell der neuen Verantwortung und „Bereitschaft zum stetigen Lernen. Denn die abgeschlossene Ausbildung wird nicht die letzte Prüfung im Leben sein“, erinnerte Mielke.

„Was wäre die Welt ohne Handwerk?“ Mit diesen Worten hob Steven Kerstan, Innungsreferent der Kreishandwerkerschaft Osnabrück, anschließend den gesellschaftlichen Stellenwert des Handwerks hervor. Kerstans Dank richtete sich insbesondere an die Ausbilder und deren wichtige Arbeit, die alles andere als eine Selbstverständlichkeit sei.

Dann war der große Moment für die neuen Tischlergesellen endlich gekommen. „Die Gesellenstücke stehen als Zeichen für die Fähigkeiten, die Sie in Ihrer Ausbildung erlernt haben“, so Hermann Nieragden vom Prüfungsausschuss, bevor er den jungen Tischlern ihre Abschlussurkunden feierlich überreichte.

Unter dem Applaus der Gäste nahmen die frischgebackenen Handwerker die Früchte ihrer Arbeit in Empfang und dürfen sich fortan Tischlergesellen nennen. Herzlichen Glückwunsch!


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