Neue Bogensportanlage in Melle Beim TSV Westerhausen-Föckinghausen

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Im Meller Stadtteil Oldendorf wurden eine neue Bogensportanlage und eine Naturbegegnungsstätte eröffnet.

Oldendorf. Das Einweihungsdoppel am Sonntag in Westerhausen zeigt es mal wieder: Gemeinsamkeit verbindet und macht eine ganze Menge möglich! Denn am Sportplatz am Ebbergeweg wurde nicht nur die neue Bogensportanlage des TSV Westerhausen-Föckinghausen eröffnet.

Auch die neue Naturbegegnungsstätte des Heimat- und Verschönerungsvereins Westerhausen-Föckinghausen präsentierte sich den Besuchern in einem einladenden neuen Gewand.

Ein besonderer Tag für einen besonderen Verein. Denn mit dem neuen und größeren Bogensportplatz trifft der TSV mal wieder mitten ins Schwarze: „Dieser Platz erfüllt die Bedingungen für Meisterschaften auf eine Distanz von bis zu 90 Metern“, wusste der Vorsitzende des TSV, Frank Strötzel. Er erinnerte an die zaghaften Anfänge der Bogenabteilung, die ohne Unterstützung des Kreissportbundes Osnabrück so nicht möglich gewesen wäre. „Was die Bogensportabteilung dann mit wenigen Mitgliedern geschaffen hat, ist wirklich außergewöhnlich“, betonte Strötzel. Das Gelände wurde eingezäunt, Pflasterarbeiten erledigt. Aus einem einfachen Container wurde schließlich eine Lagerhalle für Materialien der Bogensportler. Verkleidet mit Holz und komplettiert mit einer einladenden Terrasse sind die Bedingungen vor Ort für die noch junge aber schon mitgliederstarke Gruppe durchaus sehenswert. Der Erwerb von Titeln auf der Landesmeisterebene ist da nur ein weiteres positives Schmankerl.

Eigenleistung

Da schnitt auch Melles neuer Bürgermeister Reinhard Scholz gerne das blau-weiße Band mit der großen Schere durch. Denn auch er wusste: „In Westerhausen werden Gemeinsamkeit und Zusammenhalt großgeschrieben.“

Im Anschluss an die Einweihung des Bogenplatzes ging es nahtlos in die nächste Einweihung über. Der Heimat- und Verschönerungsverein zeigte ebenso beeindruckend, wie das Resultat aussehen kann, wenn gemeinsam an einem Strang gezogen wird. In vielen Hundert Stunden sanierten die Mitglieder mit knappen finanziellen Mitteln das in die Jahre gekommene ehemalige Sportlerhäuschen des TSV, das sie im Jahr 2010 gepachtet haben. Durch engagierte Eigenleistung jedoch vervielfachte sich das knappe Budget, und heraus kam eine schmucke Naturbegegnungsstätte. Die passt nun ganz wunderbar in die Umgebung rund um den Sportplatz und ist gemeinsam mit den Anlagen des TSV ein wahrhaftes Aushängeschild für den kleinen Ort. Ortsbürgermeister Peter Bungard zeigte sich ebenfalls begeistert über die gemeinsame Arbeit der beiden Vereine: „Beharrlichkeit und Geschick führten zum Erfolg. Und als Ort profitieren wir davon in besonderer Weise.“

Die große „Einweihungssause“ wurde in Westerhausen gebührend und ausgelassen gefeiert. Die Bogensportler boten ein „Hineinschnuppern“ in das Schießen mit Pfeil und Bogen, das Jägermobil lockte mit interessanten Details der heimischen Tierarten. Auch kulinarisch kamen die Besucher voll auf ihre Kosten und verbrachten bei „einem kleinen Volksfest“ frohe gemeinsame Stunden in geselliger Runde.


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