Os1.tv zeigt Film Über die Graphic Novel des Mellers Peter Eickmeyer

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Melle. „Im Westen nichts Neues - Portrait einer Graphic Novel“ unter diesem Titel widmet sich jetzt der Sender Os1.tv in einem Dokutalk dem aktuellen Werk von Peter Eickmeyer.

Ab Freitagabend sendet Os1.tv die 25-minütige Mischung aus Talk und Dokumentation im Kabelfernsehen. Der Film läuft mit stündlicher Wiederholung bis Samstagabend im Kabelfernsehen und ist dann auch im Internet unter www.os1.tv jederzeit abrufbar.

Dazu hatte Videojournalistin Julia Schlöpker den Künstler Peter Eickmeyer und seine Frau in den vergangenen Monaten immer mal wieder mit der Kamera begleitet. Aus diesen Besuchen ist nun ein längerer Film entstanden. Bestandteil des Dokutalks ist auch ein Interview in der Kapelle auf dem Hasefriedhof in Osnabrück. Dies haben Schlöpkers Kollegen Tobias Saalschmidt und Florian Steidl gefilmt.

Besuch in Ypern

In dem fast halbstündigen Beitrag geht es zunächst um den Entstehungsprozess eines Bildes. Es zeigt dabei Peter Eickmeyer in seinem Atelier beim Malen. Zu sehen sind ferner private Filmaufnahmen aus Ypern von Peter Eickmeyer sowie Sequenzen auf die Vorbereitung und auf die Eröffnung der Ausstellung in Osnabrück. Schließlich werden Ausschnitte der Graphic Novel in medial aufbereiteter Form zu betrachten sein.

In den Talkpassagen berichten Peter Eickmeyer und Gaby von Borstel von der Entstehung der Graphic Novel, von ihrer Reise nach Ypern, von dem Malprozess und sprechen über Inhalte und Intention des Romans von Remarque. Am Ende gibt es dann einen Ausblick.

Der Erste Weltkrieg: Grausamkeit und desillusionierende Sinnlosigkeit. Remarque verarbeitet in seinem Roman die Erlebnisse seiner Generation in diesem Krieg. Jenseits politischer, religiöser, militärischer und wirtschaftlicher Überzeugung schildert er die seelischen Auswirkungen der Gräueltaten auf die jungen Soldaten. Auf den Schlachtfeldern von Ypern diente im Ersten Weltkrieg auch Remarque als Soldat bis zu einer Verwundung. Das persönlich erlebte Grauen inspirierte ihn zu seinem Roman.

Und ebenso eindrücklich malt Eickmeyer diesen Roman.

Vier Jahre hat Peter Eickmeyer an der Graphic Novel „Im Westen nichts Neues“ gearbeitet, ebenso lang, wie der Erste Weltkrieg dauerte. Im Mai erschien der Comic, der den Antikkriegsroman von Erich Maria Remarque umsetzt. Mit seiner Graphic Novel wollte der Künstler den Versuch unternehmen, über eine Generation zu berichten, die vom Krieg zerstört wurde. Er sieht in seiner Arbeit die Möglichkeit, den Klassiker in einem anderen Medium zu präsentieren.


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