Fußball mit Lagerfeuer-Romantik Sportliches Abenteuer beim Zelt-Turnier in Westerhausen



Oldendorf. Die Mischung aus ernsthaftem Fußballsport und Ferienlager zeichnete auch bei der 12. Auflage das Westerhausener Zelt-Turnier der F-Jugend-Mannschaften aus. Auf den drei Spielfeldern ging es mit voller Konzentration und vollem Einsatz zur Sache. Am Abend und in den Pausen stand lockere Stimmung im Vordergrund. Für ein zusätzliches Abenteuer sorgte ein kräftiger Wolkenbruch.

30 Teams wetteiferten am Samstag und Sonntag auf den drei Spielfeldern um die begehrten Wanderpokale für die F-1- und F-2-Jugend. Die weiteste Anreise hatten die Fußballer aus Höxter. Im F-1-Endspiel siegte der SC Melle mit 4:3 gegen die JSG Glane/Bad Iburg.

Die Nachwuchskicker des TSV Riemsloh hatten im F-2-Endspiel mit 5:3 die Nase vorn gegen den SV Bad Laer. Beide Endspiele wurden erst nach Elfmeterschießen entschieden. Insgesamt wurden 273 Tore bejubelt.

Mit der annähernd reibungslosen Versorgung der 305 Kinder und 245 Betreuer und Eltern leistete der TSV Westerhausen (mit Unterstützung des Gasthauses Hubertus und der Bäckerei Elsmeier) eine logistische Meisterleistung.

Hochzufrieden war Organisator Heiner Lüke mit dem großen Engagement der Helfer des TSV Westerhausen und der Kooperation der angereisten Gäste. „Die Gemeinschaft zählt“, fasste er den Sportsgeist des zweitägigen Turniers zusammen. Alle Teams mit Eltern und Betreuern sind bis zum Schluss geblieben, Geselligkeit und reger freundschaftlicher Gedankenaustausch prägten den Samstagabend. Bis vier Uhr blieben die letzten Gäste am Lagerfeuer.

Panini-Tauschbörse

Auch für die jungen Kicker war das Lagerfeuer mit Schnippelfleisch und Stockbrot ein Erlebnis. Am Samstagabend wurden bei der Panini-Tauschbörse eifrig Sticker getauscht. Eine Torwand und eine Hüpfburg sorgten tagsüber für spielerische Abwechslung in den Pausen. Aber einige konnten auch zwischen ihren Spielen den Fußball nicht ruhen lassen und übten Dribbeln und Elfmeter.

Trotz angekündigter Gewitter hatten die Veranstalter weitgehend Glück mit dem Wetter. Nur am frühen Samstagnachmittag setzte ein kräftiger Schauer kurzzeitig die Spielfelder unter Wasser.

Die Kleidung vieler Kinder war nach dem plötzlichen Wolkenbruch völlig durchnässt.

So mussten Großeltern und Freunde aktiviert werden, um neue trockene „Klamotten“ zum Westerhausener Sportgelände am Ebbergeweg zu bringen. Anschließend konnte das Turnier mit leichter Verzögerung fortgesetzt werden.


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