Tina Birgitta Lauffer las Für einen Tag Indianer in Gesmold sein


Gesmold. Das war was für richtige Indianer. Tina Birgitta Lauffer bot auf dem Hof Warner in Gesmold ein buntes Programm rund um das Thema Indianer. Die fünf- bis zehnjährigen (hauptsächlich) Squaws waren mit Feuereifer dabei und freuten sich, als auch noch ein Pferd vorbeischaute.

Gebannt saßen die Kinder auf ihren Strohballen und lauschten, wie Lisa das Regenbogenvolk in einem alten Buch rettet.

Das Indianermädchen „Kleine Blume“ hatte die Hand aus dem Buch gestreckt und Lisa hereingezogen. Als „Goldene Sonne“ – sie trägt einen goldenen Haarreif – überlegt Lisa sich eine List, um den gefährlichen Donnervogelclan zu vertreiben.

Tina Birgitta Lauffer hatte die Geschichte eigens für diesen Nachmittag geschrieben und bezog die kleinen Zuhörerinnen immer wieder mit ein. So stampften sie mit den Füßen, um die herannahenden Reiter zu spielen oder versuchten, eine Wolke vor der Sonne wegzupusten.

Zwischendurch sang die Autorin mit den Kindern und stellte Rätselfragen, um die Aufmerksamkeit der Kleinen nicht allzu zu sehr zu strapazieren.

Und dann kamen noch zwei Überraschungsgäste: Der Drachen Valentin und das Pferd Cavallo. Als Bauchrednerin unterhielt sich Lauffer mit den beiden. Vor allem Cavallo hatte Großes vor, denn er kann hellsehen. Nach langer Vorrede schaute er ins Helle und freute sich über seinen „Erfolg“.

Nach der Lesung bastelten die Indianermädchen begeistert Namensfedern, Donnervögel und magische Augen. Auf mehreren Tischen hatte Organisatorin Sylvia Engelage die Bänder, Papiere und Kugeln bereit gelegt.

„Das ist heute unsere Auftaktveranstaltung“, verriet die Inhaberin von Lesegut, des Buchladens für gebrauchte Bücher. Sie plant weitere Lesungen zu verschiedenen Themen an besonderen Orten.

„Heute bin ich mal ein Indianer“ passte schon mal gut in die Atmosphäre des Zirkels des Reiterhofes, das mit schön gestalteten Pappmaché-Pferden passend dekoriert war.


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