Frühlingskonzert des Orchesters Distanz zur Blasmusik in Westerhausen verloren

Dirigent Thomas Niemann freute sich mit dem Blasorchester über den Gruß der Blumenkinder. Foto: Christian HesseDirigent Thomas Niemann freute sich mit dem Blasorchester über den Gruß der Blumenkinder. Foto: Christian Hesse

Oldendorf. Das Konzept ging auf. Nicht irgendein Konzert sollte es sein, sondern eine unterhaltsame Abendveranstaltung mit Niveau. Dem Dirigenten Thomas Niemann gelang es, eine Musikauswahl des Blasorchesters Westerhausen so zu arrangieren, das auch die letzten Zweifler ihre Distanz zur Blasmusik verloren.

Die zusätzlich eingeladenen Sänger Jörg Oberwestberg und Paul Larkin Neville rundeten die Events ab. Die Musiker des Blasorchesters hatten sich einiges einfallen lassen, damit das Konzert ein Erfolg wurde.

Zur Freude der Musiker füllte sich der ansprechend mit Grün- und Blütenpflanzen in Blau und Weiß geschmückte Saal vor Beginn der Veranstaltung rasch. Die eindrucksvoll gestaltete Bühne kam gut an.

Auf einer Leinwand wurden Hinweise und ausgewählte Bildimpressionen zu den Musikstücken eingeblendet. Nach einem kurzen Einspielen mit anschließendem Stimmen der Instrumente begann das Konzert.

Wortgewand verstand es Thomas Niemann, durch das Programm zu führen. Nach der Begrüßung der Gäste und Ehrengäste folgten einige erklärende Worte zum Blasorchester Westerhausen.

Dann war es so weit. Der Dirigent wandte sich seinen Musikern zu, hob die Arme und gab den Takt vor. Schon die ersten Töne eines Marsches ließen alle Zweifler verstummen.

Klassik und Moderne

Mit vollem runden Ton und rasantem Rhythmus verblüffte das Orchester die staunenden Gäste. Stück für Stück reihten sich Klassiker und moderne Musikstücke aneinander.

Zur Pause konnten die Musiker begeisterte Feedbacks entgegennehmen. Im zweiten Teil wurde dann noch eine Schippe draufgelegt. Jörg Oberwestberg und Paul Larkin, angesteckt von der Begeisterung des Publikums, liefen zur Höchstform auf und sorgten mit Titeln wie „I sing a Liad für di“ und „I will survive“ für das entsprechende „Gänsehautfeeling“.

Zur Musik „Rot sind die Rosen“ wurden von Blumenkindern jedem Gast eine Rose überreicht. Und dann war da noch Helene. Die Klarinettistin des Blasorchesters, Alina Mindrup, tauschte ihr Instrument mit dem Mikrofon und präsentierte „Atemlos“ von Helene Fischer.

Das Blasorchester Westerhausen erfuhr dann, wie schön es ist, wenn zum Ende eines Konzertes die Gäste begeistert und zufrieden die Heimreise antreten. Die Musiker dankten den befreundeten Orchestern für die freundliche Hilfe mit Leihgaben und tatkräftiger Unterstützung. Und ein besonderer Dank richtete sich anGastwirtsfamilie Wente, die nicht nur für das Konzert, sondern auch für die Probenstunden ihre Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hatte.


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