Vom Heimatverein Neuenkirchen Ring-Wanderweg in Melle ist saniert

Bei der Bodenvorbereitung wurden die Mitglieder des Heimatvereins tatkräftig unrterstützt. Foto: Wilfreid BuddenbohmBei der Bodenvorbereitung wurden die Mitglieder des Heimatvereins tatkräftig unrterstützt. Foto: Wilfreid Buddenbohm

fr/pm Neuenkirchen. Für die Heimat- und Verschönerungsvereine ist der Beginn der Wandersaison immer mit einem großen Arbeitsaufwand verbunden, denn Erosionen und Reiter verursachen jedes Jahr Schäden an den Wanderwegen.

So auch auf einem etwa 800 Meter langen Teilstück des Meller-Ringweges im Ortsteil Suttorf. Auf der gleichen Strecke verlaufen auch der Sachsenweg und der Suttorfer Kirchweg. Der Heimatverein Neuenkirchen hat sich jetzt dieser großen Herausforderung gestellt. Da ein notdürftiges Ausbessern mit Schaufel, Harke und Rasenmäher nicht mehr ausreichte, wurde vom Vorstandsmitglied Heinz Böckmann der erforderliche Maschineneinsatz geplant und organisiert. Vorab liefen Gespräche mit den Anrainern sowie die Einsichtnahme in die entsprechenden Katasterpläne.ging es dann bei passendem Wetter an die Arbeit.

Bei einigen Arbeitsgängen ging es allerdings auch nicht ohne Handarbeit mit Harke und Schaufel. Bei der etwa sechsstündigen Aktion wurde Heinz Böckmann von Udo Jerrentrup und seinem Sohn Jonas tatkräftig unterstützt.

Nach Abschluss der Arbeiten sprach der Vorsitzende des Heimatvereins Neuenkirchen, Wilfried Buddenbohm, den drei Aktiven für ihren ehrenamtlichen Einsatz seinen Dank und seine Anerkennung aus.

„Die Neuenkirchener können können sich nunmehr wieder ungetrübt in dieser landschaftlich reizvollen Umgebung erholen“, freute sich Buddenbohm. „Für die ersten Wochen bitten wir allerdings darum, zunächst nur die Randstreifen des Wanderweges zu benutzen, um ein Anwachsen des Grases zu ermöglichen.“

Was die Reiter betrifft, erinnerte der Vorsitzende an die Gesetzeslage.: Reiten ist in der freien Landschaft sei nur auf gekennzeichneten Reitwegen und auf befestigten oder naturfesten Wirtschaftswegen erlaubt. Das treffen für den besagten Wanderwegeabschnitt nicht zu., mahnte Buddenbohm die Reiter eindringlich.