„Learning by Speaking“ Englisch-Projekt an Realschule Neuenkirchen

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Learning by speaking: Die Schüler der Wilhelm-Fredemann-Realschule präsentierten stolz ihre selbst entwickelten englischen Rollenspiele. Foto: Luisa SpanierLearning by speaking: Die Schüler der Wilhelm-Fredemann-Realschule präsentierten stolz ihre selbst entwickelten englischen Rollenspiele. Foto: Luisa Spanier

span Neuenkirchen. Drei Tage lang nur Englisch sprechen, das war der Plan an der Wilhelm-Fredemann-Realschule in Neuenkirchen. Gemeinsam mit drei Muttersprachlern übten die Zehntklässler das freie Sprechen.

Humorvolle Rollenspiele in fließendem Englisch wurden von Schülern des zehnten Jahrgangs der Realschule Neuenkirchen als Ergebnis von drei Projekttagen präsentiert.

Kurz: „Mark aus Kanada, John aus New York und Daryl aus London“, so stellten sich die drei Muttersprachler von Lingua Projects vor. Gemeinsam mit Sprachtrainer Clifton Hunt aus Jamaika hatten sie die Realschüler drei Tage lang unterrichtet und begleitet. Dabei wurde „Learning by Speaking“ großgeschrieben und Deutschsprechen absolut verboten.

Da die Schüler nicht wussten, dass die vier Sprachtrainer auch sehr gut Deutsch sprechen können, blieb ihnen ohnehin gar nichts anderes übrig, als Englisch zu reden.

Das Projekt sollte die Schüler auf das bevorstehende mündliche Examen der Abschlussprüfungen im Mai vorbereiten, aber auch das Selbstvertrauen im Englischsprechen und den Gruppenzusammenhalt stärken. „In den Schulen wird viel Englisch gelesen und geschrieben, dabei kommt das Sprechen zu kurz. Das möchten wir ändern.“, erklärt Clifton Hunt von Lingua Projects. Der Spaß an der Sache war den Zehntklässlern in ihrer Präsentation dann deutlich anzusehen. In den scherzhaften Rollenspielen der drei Gruppen wurde nicht nur fließend und frei Englisch gesprochen. Es wurde auch die Geschichte von Cinderella neu erzählt. Außerdem studierten die Schüler eine Folge von „Bachelorette“ ein.

Englischlehrer Boris Brock ist stolz auf seine Schüler: „Dass den Schülern der Drei-Tage-Crashkurs gefallen hat, merkt man auch daran, dass sie sich trauen, frei vor Publikum Englisch zu sprechen, ohne ihren Text ablesen zu müssen.“


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