Peter Eickmeyer und Remarque Graphic Novel aus Melle macht Furore

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Eine Szene aus dem Zyklus der Graphic Novels von Peter Eickmeyer zum berühmten Roman von Erich Maria Remarque „Im Westen nichts Neues“. Zeichnung: Peter EickmeyerEine Szene aus dem Zyklus der Graphic Novels von Peter Eickmeyer zum berühmten Roman von Erich Maria Remarque „Im Westen nichts Neues“. Zeichnung: Peter Eickmeyer

Melle. Peter Eickmeyer gestaltet den weltberühmten Roman „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque als Graphic Novel. Unsere Zeitung berichtete exclusiv über das Vorhaben und veröffentlichte erstmals einige Zeichnungen des Meller Künstlers. Nun berichtet auch der NDR.

Dazu kommt ein riesiges Interesse bei Kunst- und Literaturfreunden aus dem In-und Ausland an dem Projekt, zumal sich der Beginn des ersten Weltkriegs in diesem Jahr zum 100. Mal jährt.

Der NDR strahlte inzwischen in „Hallo Niedersachsen“ einen Beitrag aus, der auch unter „Hallo Niedersachsen Online“ abrufbar ist.

Darin schildert Eickmeyer den Weg von der ersten Idee bis hin zur Entstehung großformatiger Bilder in Gouachen-Technik, die sich eng an den Antikriegs-Roman von Erich Maria Remarque anlehnen. Der verhalf dem Autor zu Weltruhm. Erste Skizzen zeichnete Peter Eickmeyer an ehemaligen Kriegsschauplätzen in Ypern, wo auch Erich Maria Remarque als Soldat die Gräuel hautnah miterlebt hatte. „Remarques Bildersprache ist sehr eindrucksvoll und drastisch, daher habe auch ich mit rotziger Feder gemalt“, berichtete Eickmeyer im NDR. Unter Graphic Novel ist ein illustrierter Roman zu verstehen, also die hochwertige grafische Adaption einer Romanvorlage.

Zu Wort kommt in dem NDR-Beitrag auch Thomas Schneider, der das Remarque-Archiv in Osnabrück leitet und als der Remarque-Kenner schlechthin gilt. Eickmeyer habe nicht nur Bezug genommen auf Remarques Meisterwerk, sondern auch andere Literaturquellen zum 1. Weltkrieg einfließen lassen. „Damit ergeben sich neue Aspekte und Bezugspunkte, das ist eine wunderbare Arbeit“.

In einer Werkschau, die am 30. Januar in der Alten Posthalterei eröffnet wird, werden einige der Graphic Novels erstmals öffentlich ausgestellt. Im April folgt eine große Themenausstellung im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum in Osnabrück. Im Mai wird dann die 160 Seiten starke Graphic Novel auf dem Comic-Salon in Erlangen vorgestellt.


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