Meinung der Bürger gefragt Umfrage zum Meller „Mädchendenkmal“

Steht gut sichtbar auf einer Mauer: das „Mädchendenkmal“ auf dem Kohlbrink in Melle-Mitte. Foto: StadtSteht gut sichtbar auf einer Mauer: das „Mädchendenkmal“ auf dem Kohlbrink in Melle-Mitte. Foto: Stadt

Melle. Seit Ende November vergangenen Jahres befindet sich das sogenannte „Mädchendenkmal“ des Künstlers Peter Möller auf dem Kohlbrink. Zunächst für ein Jahr: In diesem Zeitraum erhalten die Bürger die Gelegenheit, sich zu diesem Werk zu äußern – und zwar unter der Mail-Adresse maedchendenkmal@stadt-melle.de.

Die aus Aluminium bestehende Plastik soll an Therese Unnerstall erinnern, die im Jahre 1924 in Melle geboren wurde, dort die Kohlbrinkschule besuchte und im Zweiten Weltkrieg ein schweres Verschüttungstrauma erlitt. Dieses Trauma führte dazu, dass die Frau den Rest ihres Lebens in einer Nervenklinik verbringen musste, in der sie vor wenigen Jahren verstarb.

Bislang erreichte die Stadt Melle in dieser Angelegenheit eine überschaubare Anzahl an Rückmeldungen. Um die Meinungsbildung auf eine breite Basis zu stellen, werden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger gebeten, ihre persönliche Meinung zum „Mädchendenkmal“ per E-Mail mitzuteilen.

Peter Möller aus Melle, der dem Verein Berliner Künstler angehört, wurde unlängst der Benninghaus-Kunstpreis zuerkannt. Mit diesem Preis wird alljährlich ein Werk ausgezeichnet, das stellvertretend für das Gesamtschaffen eines Künstlers steht. Aus den eingereichten Arbeiten von 18 Akteuren des Vereins Berliner Künstler aller Sparten der Bildenden Kunst sprachen sich die Juroren Dorothea Kolland, Kyllikki Zacharias und Sabine Ziegenrücker für die Zeichnung Café Coppenrath aus. DasWerk stammt aus Peter Möllers aktuellem zeichnerischen Projekt „Inventur einer Innenstadt“.


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