Meller Ratsschüler im Stadion Pokalübergabe beim VfL Osnabrück

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Als sich die Profis aufwärmten, erhielten die Ratsschüler den Cup. Die Hand am Pokal haben Konrektor Johannes Kollwitz (li.) und VfL-Geschäftsführer Jürgen Wehlend. Foto: RatsschuleAls sich die Profis aufwärmten, erhielten die Ratsschüler den Cup. Die Hand am Pokal haben Konrektor Johannes Kollwitz (li.) und VfL-Geschäftsführer Jürgen Wehlend. Foto: Ratsschule

MELLE. Der Konrektor hatte zwar selbst nicht mitgespielt. Johannes Kollwitz erlebte die Pokalübergabe an der Bremer Brücke in Osnabrück aber mindestens genauso emotional wie die Meller Ratsschüler nach ihrem Sieg beim Barmer-GEK-Cup.

Die Vorrunde der inoffiziellen Schulmeisterschaft im Fußball hatten die Ratsschüler auf dem Meller Carl-Starcke-Platz dominiert, die Endrunde gewannen sie auf einem Platz in Osnabrück. Zur Belohnung durften sie nun vor einem Drittligaspiel im Stadion des VfL einlaufen. Sie legten vor zig Zuschauern bei den Interviews eine gute Show hin, die von der TV-Kamera für die Videoleinwände im Stadion gefilmt wurde.

Ratsschüler Pascal Redeker, der sonst für den TV Wellingholzhausen auf der rechten Seite verteidigt, staunte: „Toll, dass wir hier auf den Rasen durften. So einen gepflegten Spieluntergrund haben wir auf den Meller Sportplätzen nicht.“ Der 16-jährige Arne Schlüter war begeistert vom „Gefühl, vor so vielen Besuchern den Pokal hochzuhalten“. Bundesligaprofi zu werden ist der Traum vieler Jugendlicher. „Das schaffen doch nur die wenigsten. Darum steht Schule bei mir klar an erster Stelle“, bleibt Justin Mischnick realistisch, „dann kommt aber der Fußball“.

Für einen Plausch mit den Ratsschülern nahm sich VfL-Geschäftsführer Jürgen Wehlend Zeit. Er wohnt in Gesmold, etwas abseits in der Bauerschaft. „Das ist eine herrliche Gegend. Dort finde ich neben dem stressigen Job Ruhe und kann auf den Wiesen laufen“, sagt Wehlend. Die Schüler im Stadion zu ehren hält er für selbstverständlich. „Wir sehen uns der jungen Generation verpflichtet. Der VfL bildet nicht nur Fußballer für sich selbst aus, sondern für die gesamte Region.“ Er habe es leider noch nicht geschafft, nach Feierabend ein Spiel von Viktoria Gesmold zu besuchen. „Das ist aber hiermit versprochen.“


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