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Indianer in der Bücherei Grundschule Eicken-Bruche hat jetzt eine kleine Bibliothek

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<em>Die Projektgruppe „Indianer“</em> durfte schon mal stöbern, Schulleiterin Astrid von Bockelberg und die „Bücherei-Mütter“ Karola Janssen, Stephanie Wittler und Cora Thiebach (von links) schauten dabei zu. Foto: Michael HengeholdDie Projektgruppe „Indianer“ durfte schon mal stöbern, Schulleiterin Astrid von Bockelberg und die „Bücherei-Mütter“ Karola Janssen, Stephanie Wittler und Cora Thiebach (von links) schauten dabei zu. Foto: Michael Hengehold

Melle. „Oh, Mann, ich will das Buch jetzt aber mitnehmen“, rief ein Eickener Grundschüler aus. Schön, dass Kinder so heiß aufs Lesen sind, schade, dass die neue Bücherei der Grundschule Eicken-Bruche offiziell erst nach den Ferien öffnet. Einige Kinder durften aber für das Zeitungsfoto schon mal ein bisschen stöbern – nur ausleihen eben noch nicht.

Für die Grundschule endet damit die Zeit der „Bücherei aus dem Schrank“, die allen Beteiligten Geduld abgefordert hat. Vor allem, dass nur wenige Kinder gleichzeitig neuen Lesestoff aussuchen konnten, weil so ein Schrank eben begrenzte Ausmaße aufweist, erwies sich als Manko, berichtet „Bücherei-Mutter“ Stephanie Wittler. „Hier ist es jetzt viel gemütlicher, und man kann sich länger aufhalten“, pflichtet Karola Janssen bei. Neben ihnen engagieren sich Kristin Diel, Beate Wenke, Britta Borgmeier, Nicole Dumtzlaff und Bärbel Drygalla jeweils freitags in der großen Pause als „Bücherei-Mutter“. Die Klassenlehrer können aber auch während des Unterrichts in Bücher- oder Lesestunden ausleihen und Rückgaben entgegennehmen.

Zur Freude der ehrenamtlichen Mütter, von denen immer zwei im Einsatz sind, hat mit der Neueinrichtung nun auch das Karteikartensystem ein Ende, nun werden die Verleihvorgänge computergestützt festgehalten.

Eine neue Bücherei braucht natürlich neue Bücher. „Wir werden das demnächst aufstocken“, berichtet Schulleiterin Astrid von Bockelberg.

Erst einmal wurde jedoch aussortiert. Gegen eine kleine Spende konnten Eltern am Mittwoch Altwerke mitnehmen. Zuvor hatten sie in der Aula die Präsentation der Projektarbeiten miterlebt, die sich rund um das Thema Buch drehten. Da wurden Tastbücher gebastelt, Pippi-Fans tanzten zum Langstrumpf-Titellied, und kleine Hexen hexten und umgaben sich mit allerlei Zauberzeugs wie magischen Kugeln oder Zauberstäben. Die durften die Kinder dann wenigstens sofort mitnehmen und müssen nicht bis nach den Ferien warten.


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