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Große Vogelschau im Autohaus Pietsch Pfirsichköpfchen am Herrenteich

Von Conny Rutsch

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Melle. Sie heißen, wie sie aussehen: Pfirsichköpfchen, Gelbbrustara oder Ringelastrild. Oder sie heißen nach den Geräuschen, die sie produzieren wie der Ziegensittich. Am Wochenende ging es für die Vogelzüchter vom Vogelliebhaber-Verein Melle um die Bewertung ihrer schönsten Tiere und für die Zuschauer um das besondere Urwaldgefühl.

Ungewöhnliche Töne schallten aus dem Autohaus Pietsch auf den Herrenteich, das schon mehr als fünfzehnmal eine Halle zum Aufstellen der großen Volieren zur Verfügung stellt. Krächzen und Kreischen, Pfeifen und Flöten begrüßte die Gäste der Vogelschau. Zuchtrichter der unterschiedlichen Vogelrassen bewerteten die in kleinen Käfigen präsentierten Kanarienvögel, Finken und Wellensittiche. „Sie schauen auf Größe, Form oder Körperhaltung nahe am Idealbild der Tiere entsprechend der natürlichen Wildform oder nach der gezüchteten Farbenvielfalt“, erklärte Tobias Meyer, Vorsitzender des Vogelliebhabervereins.

Das Publikum war aufgerufen, die in wunderschön und dem ursprünglichen Lebensraum entsprechend dekorierten Volieren ausgestellten exotischen Vögel zu bewerten. Die Gelbbrustaras lockten mit ihrer Farbenpracht und Größe viele Menschen vor ihren Käfig und führten vor, dass ihnen mit ihren kräftigen Schnäbeln keine Nuss zu schwer zu knacken ist. Und wenn die Fotografen sich zu lange und zu dicht an ihrem Gitter aufhielten, wurden sie auch schon mal mit lautem Warnschrei erschreckt. Die Pfirsichköpfchen dagegen, die besser unter dem Namen „Unzertrennliche“ bekannt sind, ließen dicht aneinandergekuschelt den Besucherstrom ganz gelassen an sich vorüberziehen. Unscheinbarer, weil viel kleiner als ihre großen exotischen Verwandten, hüpften die Finken und Kanaren in ihren kleinen Schaukästen hin und her. Aber auch hier war neben den bekannten Wellensittichen oder Zebrafinken auch Außergewöhnliches zu finden: der Gloster, eine Kanarienrasse mit einer „Pilzkopffrisur“, die den Beatles alle Ehre macht.

In beiden Kategorien, der Einzelbewertung der besten Nachzuchttiere und der Volierenbewertung erreichte Uwe Niemeyer aus Gesmold den Gesamtsieg. „Die Tiere sind nicht zahm, sondern werden möglichst naturnah auch in großen Außenvolieren gehalten“, erklärte er. „Aber meine Rosa-Kakadus kommen auch schon nahe heran, wenn ich frisches Futter bringe.“Vögel 3: Die Gouldamadinen, Prachtfinken aus Australien, zeigten sich in großartigem Farbenspiel.Vögel 4: Die Gelbbrustaras weigerten sich erfolgreich, in voller Größe fotografiert zu werden und hielten die Zuschauer auch mal lautstark in Schach.Vögel 4a: Gelbbrustara Vögel 4Vögel 5: Neugierig und immer darauf bedacht, etwas zum Knabbern zu finden, äugten die Rosa-Kakadus aus ihrer Voliere.Vögel 6: Der Schönsittich scheint, als sei er sich seines Namens sehr bewusst.Vögel 7: Eher unscheinbar, aber durch ihre Zeichnung im Federkleid nicht weniger attraktiv als die bunten Verwandten, hüpften die Ringelastrilde in ihrer Voliere umher.


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