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Ulrich Schröder ausgezeichnet Seine Jugend in Melle führte zum beruflichen Erfolg

Von Martin Dove

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Melle. Sein beruflicher Erfolg bis hin zum Vorstandsvorsitzenden der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sei auch auf das frühere Engagement in Melle zurückzuführen. Das machte Ulrich Schröder deutlich, der von den Semper-Mitgliedern zum „Mensch Melle 2013“ gekürt worden war.

„Ihr Werteverständnis gründet auf dem starken katholischen Glauben. Prägend war natürlich die Kindheit und Jugend in Melle“, sagte Laudator Carl-Ludwig Thiele über den zweiten Kandidaten. Thiele zählte das weitere Engagement von Ulrich Schröder in jungen Jahren auf, darunter zum Beispiel seine ehrenamtliche Tätigkeit in der Kirchengemeinde, bei den Pfadfindern oder als Bundesvorsitzender des Rings Christlich-Demokratischer Studenten.

„Die Schröder-Jahre sind extrem erfolgreich“, sagte Thiele in Bezug auf die heutige Tätigkeit des Mensch Melle als Vorstandsvorsitzender der KfW-Bankengruppe. „Unter Ulrich Schröder ist aus der titulierten dümmsten Bank Deutschlands eine moderne Bank geworden, die in der Öffentlichkeit wieder hohes Ansehen genießt“, führte Thiele weiter aus.

„Desto älter ich werde, desto mehr merke ich, wie stark mich Melle geprägt hat“, sagte Preisträger Ulrich Schröder. Melle stehe für ihn natürlich auch für die starke katholisch-christliche Verwurzelung. Was ihn aber stärker geprägt habe, sei die katholische Soziallehre und deren Menschenbild: Wenn er heute Menschen Anerkennung gebe, bekomme er viel mehr von ihnen zurück. Schröder hob hervor, wie wichtig das ehrenamtliche Engagement vor allem in jungen Jahren sei – nicht nur für die Gesellschaft, sondern insbesondere auch für ihn selbst: „Das, was man dort als Organisationstalent entwickeln kann, kann man auch in sein Berufsleben weiter tragen.“

Ulrich Schröder würdigte auch noch einmal die Arbeit der anderen Kandidaten – insbesondere das Engagement der Preisträgerin Gisela Grieger. „Das beschämt mich etwas, dass ich als jemand, der beruflich so halbwegs erfolgreich ist, geehrt werde. Ihnen gehört eindeutig der erste Preis.“ Schröder bereitete der Preisträgerin deshalb gleich noch eine zweite Überraschung und stiftete ihr sein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro.


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