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Erste Herrenmannschaft unterlag gegen Friesoythe Rabenschwarzer Tag für die Eickener

Von Frederike Haar

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Abgeblockt wurden die Eickener Angriffe von den Spielern der HSG Friesoythe. Foto: Stefan GelhotAbgeblockt wurden die Eickener Angriffe von den Spielern der HSG Friesoythe. Foto: Stefan Gelhot

Melle. Nach ansehnlichen Leistungen in den letzten vier Spielen wollte sich die ESV mit einem Erfolg gegen den direkten Tabellennachbarn aus Friesoythe weiter im Mittelfeld festsetzen, doch leider erwischten die Meller Akteure einen rabenschwarzen Tag.

Weser-Ems-Liga

Eickener SV - HSG Friesoythe 25:34 (10:16)

Das Spiel begann sehr zerfahren. Die Abwehrreihen standen zwar auf beiden Seiten gut, doch in der Offensive hatten beide Mannschaften erhebliche Probleme, ihre Angriffe erfolgreich abzuschließen. Daraus folgte eine ungewohnt torarme Anfangsphase, in der die Eickener nach zehn Minuten erst einen Torerfolg zu verzeichnen hatten (1:3/10. Minute). Im weiteren Verlauf konnte die Meller Sieben das Spiel zwar noch offen gestalten (6:8/19. Minute), doch an den Problemen im Angriff änderte sich nichts Grundsätzliches. In den verbliebenen gut zehn Minuten bis zur Halbzeit machte sich folglich eine große Verunsicherung breit, die zu zahlreichen Ballverlusten führte. Dies nutze der Gast aus Friesoythe, um sich abzusetzen. Über 9:13 konnte sich der Gegner bis zur Pause eine sechs Tore Führung erarbeiten (10:16).

Zu Beginn des zweiten Durchgangs wechselte der ESV das Deckungssystem und den Torhüter, doch am Spielverlauf ändert dies nichts. Immer wieder eröffneten technische Fehler und schlechte Abschlussaktionen der Friesoyther die Möglichkeit zu einfachen Toren, was der Gegner zur zwischenzeitlichen 10-Tore-Führung ausnutzte (14:24/43. Minute). Spätestens jetzt war das Spiel entschieden.

Das einzig Positive war, laut Trainer Carsten Gahlmann, „dass die Eickener Spieler es zu keiner Zeit an Einsatz und Willen vermissen ließen“ – doch bei sechs vergebenen Gegenstößen und einer Vielzahl von weiteren guten Torchancen, die teilweise kläglich vergeben wurden, war in diesem Spiel nichts mehr zu holen. Am Ende der enttäuschenden 60 Minuten stand dann eine verdiente 25:34-Niederlage.

Aufstellung: Simon Drosselmeier (1.-30.), Uwe Speckmann (31.-60.), Guido Kunze (3), Albert Brack (3), Frank Bolte (5), Mario Hagemann , Daniel Hoffmann (3/1), Christian Kaase (1), Sebastian Schleicher, Maik Flade (2), Henrik Niederwestberg (3), Artur Brack (1), Christoph Bolte (4/2)


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