„Sofort umsetzen“ Die FDP Melle fordert: Krippen-Gebühren aussetzen

Die Eltern von Krippenkindern hat die FDP mit ihrem Vorstoß im Blick. Foto: dpaDie Eltern von Krippenkindern hat die FDP mit ihrem Vorstoß im Blick. Foto: dpa

Melle. Die FDP Melle begrüßt ausdrücklich, dass die Stadt auf Grund der aktuellen Corona-Krise und ihrer massiven Auswirkungen auf die Wirtschaft vor Ort die Stundung und Herabsetzung der der Gewerbesteuervorauszahlung ermöglicht. Aus Sicht der FDP müssen allerdings auch Familien mit Kindern dringend entlastet werden, indem die Krippen-Gebühren sofort und für die Dauer der Krise ausgesetzt werden.

„Auch die Gemeinden vor Ort müssen jetzt alles tun, um die massiven Auswirkungen der Krise abzumildern“, sagte der FDP-Ortsvorsitzende Gerhard W. Barmeier.

Die Freien Demokraten in der Region setzen sich demnach für eine sofortige Aussetzung der Krippen-Gebühren ein. Bereits am Freitag hatten sich die Bundestags- wie auch die Landtagsfraktion der FDP hierfür ausgesprochen. „Neben Unternehmen sind es gerade Familien, die durch die aktuelle Krise massiv getroffen werden“, erklärte Barmeier.

Bangen um Einkommen

Eltern würden um ihre Einkommen bangen und für viele sei es eine enorme Herausforderung, bei geschlossenen Krippen und KiTas eine Kinderbetreuung zu organisieren. Die eigene Betreuung der Kinder sei zudem leider häufig mit Lohneinbußen verbunden. „Eltern müssen deshalb dringend spürbar und unbürokratisch finanziell entlastet werden, indem die Erhebung von Krippen-Beiträgen sofort ausgesetzt wird“, forderte der Liberale.

Nach Auffassung der FDP sollte die Stadt dabei als besonders familienreundliche Stadt mit gutem Beispiel vorangehen und die Aussetzung der Krippen-Gebühren sofort umsetzen.

Der bildungspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Björn Försterling und der Kinder- und Jugendpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Matthias Seestern-Pauly sähen hier die Landesregierung in der Pflicht, den Kommunen die wegfallenden Einnahmen auszugleichen. 


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