2020 weiter ohne Satzverlust Volleyball: VSG Melle/Westerhausen bleibt ungeschlagen

Die Meister-Shirts passen: die Bezirksliga-Volleyballer der VSG. Foto: Anna-Lena LoskeDie Meister-Shirts passen: die Bezirksliga-Volleyballer der VSG. Foto: Anna-Lena Loske
Anna-Lena Loske

Oldendorf. Am Samstag trafen die Bezirksliga-Volleyballer der VSG Melle/Westerhausen in Laggenbeck auf die junge Mannschaft der Tecklenburger Land Volleys III. Zwar stand die VSG schon vor dem Spiel als Meister fest, doch wollte das Team ungeschlagen bleiben. Dieses Vorhaben gelang beim 3:0-Erfolg in einer zähen Partie, doch die Leistung war alles andere als meisterlich.

Tecklenburger Land Volleys III – VSG Melle/Westerhausen 0:3 (12:25, 22:25, 25:27) 

Mit ihrer vermeintlich stärksten Sechs startete die VSG in diese Partie. Auf der Gegenseite fehlte mit Moritz Gartemann der Stammzuspieler, was sich zu Beginn deutlich bemerkbar machte. Mit wuchtigem Aufschlagspiel wurden die Gastgeber unter Druck gesetzt. So ging der erste Satz nach nur 19 Minuten mit 25:12 an die Gäste aus dem Grönegau.

Im zweiten Abschnitt sahen die rund 50 Zuschauer dann eine andere Partie. Während die Gastgeber immer besser ins Spiel kamen, häuften sich die Fehler bei der VSG. Tecklenburgs Trainer Andreas Gartemann stellte sein Team von Minute zu Minute besser auf die Spielweise der Gäste ein. Auch das Aufschlagspiel wurde immer stärker, die VSG-Annahme um Libero Holger Zimmermann wackelte ein ums andere Mal. Erst zum Ende dieses Abschnitts erspielte sich die VSG einen kleinen Vorsprung, der zum 25:22-Satzgewinn nach weiteren 22 Minuten ausreichte.

Der dritte Durchgang war komplett ausgeglichen. Tecklenburg wurde immer sicherer und ließ sich vom Tabellenführer in keiner Phase beeindrucken. Die Gäste wirkten nervös und produzierten weiterhin viele Eigenfehler. „Sicherlich war es schwer, nachdem die Meisterschaft schon perfekt war, die Spannung hochzuhalten. Auch hat unser Gegner eine tolle Leistung abgerufen. Dennoch hätten wir uns besser präsentieren müssen“, analysierte das Trainergespann der VSG. 

Am Ende hatte der Spitzenreiter das nötige Quäntchen Glück, um auch diesen Satz mit 27:25 für sich zu entscheiden. Nach 64 Gesamtminuten war der fünfte 3:0-Erfolg im Jahr 2020 perfekt. Gejubelt wurde dieses Mal doch erheblich weniger. Vielmehr wurde dem Gegner für seine couragierte Leistung gratuliert.

Nun geht es am Samstag beim VfL Lintorf IV zum letzten Auswärtsspiel der Saison.


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