Topmodel auf dem Laufsteg Viel Bewegung im Landfrauenverein Wellingholzhausen

Der Vorstand der Landfrauen Wellingholzhausen mit (von links) Gisela Stüer, Monika Niederniehaus, Christa Hilker,Ulrike Heitland, Marlies Potts, Christiane Uhlemann und Maria Altemöller.  Foto: Landfrauen WellingholzhausenDer Vorstand der Landfrauen Wellingholzhausen mit (von links) Gisela Stüer, Monika Niederniehaus, Christa Hilker,Ulrike Heitland, Marlies Potts, Christiane Uhlemann und Maria Altemöller. Foto: Landfrauen Wellingholzhausen
Marlies Potts

Wellingholzhausen. Anlässlich des Gründungsjubiläums des Landfrauenvereins Wellingholzhausen begrüßte die Vorsitzende Ulrike Heitland kürzlich viele Gäste im Fachwerk 1775. Darunter waren zahlreiche Teilnehmer aus den Meller Landfrauenvereinen, sowie der Ortsbürgermeister Bernd Gieshoidt, der Pfarrbeauftragte Michael Göcking, Corinna Kleinken von der KFD und die erste Kreisrätin Bärbel Rosensträter.

Der Verein wurde wie viele andere Landfrauen-Vereine 1950 gegründet. In der damaligen Versammlung appellierte Frau von Bar als Kreislandfrau an alle Frauen in Wellingholzhausen dem Landfrauen-Verein beizutreten: Egal welche Stellung sie einnahmen, ob Bäuerin, Arztfrau, Handwerkerfrau, verheiratet, ledig und egal welcher Konfession sie angehörten, 

Gratulation für den Neuling: Ulrike Heitland mit Bärbel Rosensträter (rechts). Foto: Landfrauen Wellingholzhausen

Johanna Meyer zu Himmern übernahm damals als erste Vorsitzende den Vorstand von dem 35-köpfigen Verein. Die regelmäßigen Versammlungen fanden damals im Haus Hölscher-Seidel nach dem sonntäglichen Kirchgang statt. Ulrike Heitland erklärte weiter in ihrer Ausführung, dass die Kirche in dem Landfrauen-Verein damals wohl eine Konkurrenz zu der katholischen Frauengemeinschaft (KFD) sah, sodass der Landfrauen-Verein nach nur 4 Jahren wieder aufgelöst wurde. 

Lieder sorgen für Stimmung

Maria Bredenstein brachte dann 1982 wieder Bewegung in den Verein und berichtete als damalige Vorsitzende über die Neuanfänge. Nach 16 Jahren trat sie ihre Position an Annette Borgmann ab, die den Verein bis zu ihrem frühen Tod mit nur 52 Jahren leitete. In diese großen Fußstapfen trat Helga Körkemeier, die 2013 von der jetzigen Vorsitzenden Ulrike Heitland abgelöst wurde.

Bei der Jubiläumsfeier sorgte der Vorstand mit eingeübten und neu gedichteten Liedtexten für Stimmung und Bewegung. Eine große Freude des kleinsten Landfrauen-Vereins im Grönegau war es, das 100. Mitglied, Bärbel Rostensträter zu diesem Anlass mit einem Kochbuch der Landfrauen begrüßen zu können.

Im Anschluss berichtete die Kreisrätin über ihr bisher bewegtes Leben und ihre großen Aufgaben, über Millionenbeträge, die es als sinnvoll zu verwalten gilt.

Foto: NOZ MEDIEN

Zum Ende der Veranstaltung erschien unter tosendem Applaus ein wohlgeformtes Model aus Paris, gespielt von Karin Klocke. Sie sorgte mit ihren Schilderungen, wie sie von Karl Lagerfeld als „dick ist schick“ auf den Laufsteg geschickt wurde, für Lachfalten in den Gesichtern der Landfrauen.

Zum Abschied sangen alle gemeinsam traditionell das Wellingholzhausener Heimatlied.


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