Empfang in Oldendorf Ein Meller Stadtteil hat viel vor

Beim Empfang:  Reinhard Scholz, Jörg Koppe, Karin Kattner-Tschorn, Osman Balkaya, Ulrike Holtkamp-Nordheider, Ingo Weinert und Lars Albertmelcher (vordere Reihe von links) sowie Franz Trimpe, Dirk Hinze, Anja Lange-Huber, Anna Stascheid und George Trenkler (hintere Reiihe von link). Foto: Anja Lange-HuberBeim Empfang: Reinhard Scholz, Jörg Koppe, Karin Kattner-Tschorn, Osman Balkaya, Ulrike Holtkamp-Nordheider, Ingo Weinert und Lars Albertmelcher (vordere Reihe von links) sowie Franz Trimpe, Dirk Hinze, Anja Lange-Huber, Anna Stascheid und George Trenkler (hintere Reiihe von link). Foto: Anja Lange-Huber

Oldendorf. Im Meller Stadtteil Oldendorf stand jetzt ein Abend ganz im Zeichen des Neujahrsempfangs des Ortsrates.. Neben den Ortsratsmitgliedern kamen BürgermeisReinhard Scholz und rund 50 Vertreter der Vereine des Staddteils in das Gasthaus Hakemeyer.

In ihre Begrüßungsansprachen wünschte Ortsbürgermeisterin Karin Kattner-Tschorn allen Teilnehmern nicht nur ein frohes und gesundes Jahr 2020, sondern auch eine glückliche Hand bei der Abwägung zwischen Gemeinwohl und Privatinteresse. Für die Vereine erhofft sie sich interessierte und aktive Mitglieder sowie großen Erfolg bei deren Wirken. Reinhard Scholz äußerte sich mit Blick auf die politischen Ereignisse in Thüringen unter anderem zur Wichtigkeit gelebter Demokratie. 

Anschließend warfen sich vier Ortsratsmitglieder symbolisch den Ball zu, um abwechselnd über die Ereignisse des letzten Jahres in Oldendorf zu berichten und eine Vorschau auf das Jahr 2020 zu geben. Zu den Ereignissen des letzten Jahres gehörten: Die Planung des Kita-Anbaus in Oldendorf. Die habe zwar lange gedauert, aber letztlich sei der Beschluss gefasst worden. Dann konnte endlich das neue Feuerwehrfahrzeug seiner Bestimmung übergeben werden. Das wurde gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr, die auf ihr zehnjähriges Bestehen zurückblickte, mit einem Fest gefeiert. 

 2019 gab es zudem mehrere von der Kirche ins Leben gerufene Biergärten an der Oldendorfer Kirche. Jeder Biergartenabend wurde von einer anderen Gruppe ausgerichtet. Auch die Bürgerversammlung fand wieder statt. Diesmal am Reiterwaldstadion. Um die Sägemühle zu sanieren, wurde erneut ein ILE-Antrag gestellt. Ende März wird darüber entschieden. 

Jede Menge Vorhaben

Für dieses Jahr sind folgende Ereignisse in Planung: Baubeginn für die Kita in Oldendorf, Einweihung des Feuerwehrhauses Oldendorf, Bürgerversammlung in Oldendorf unter Federführung des SVO. Außerdem findet vom 5. bis 7. Juni das Kreisposaunenfest in der Sporthalle Westerhausen statt. In absehbarer Zeit wird es kein traditionelles Osterfeuer wie in den vergangenen Jahren mehr geben, da keine Fläche mehr dafür zur Verfügung steht. Dafür plant die Feuerwehr an der Sägemühle einen Maibaum aufzustellen. Auch der Biergarten soll dieses Jahr wieder statt finden. Auch bei der Baulandentwicklung zeichne sich nach Angaben der Akteure Positives ab.  

Im Jahr 2019 habe es es „gewisse Unstimmigkeiten“ zwischen der Bürgerinitiative gegen einen Schweinemaststall und dem Bauherrn der Anlage gegeben, heißt es im Bericht zum Neujahrsempfang. Das habe zu der Idee geführt, gemeinsam mit einem Mediator für den ganzen Ort Empfehlungen und Tipps zur Dorfentwicklung und zum örtlichen Zusammenleben zu entwickeln. Für die Gesamtstadt Melle wäre das Vorthaben ein Pilotprojekt.

Seinen Abschluss fand der Abend in geselligen Gesprächsrunden bei einem Imbiss und Getränken. 


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