Großer Schritt Richtung Aufstieg Volleyball: VSG Melle/Westerhausen siegt in Vechta 3:0

Bleiben im Jubelmodus: die Volleyballer der VSG Melle/Westerhausen um Spielertrainer Holger Zimmermann (unten, links). Foto: ZimmermannBleiben im Jubelmodus: die Volleyballer der VSG Melle/Westerhausen um Spielertrainer Holger Zimmermann (unten, links). Foto: Zimmermann

Oldendorf. Durch den deutlichen 3:0-Erfolg (25:15, 25:17, 25:12) beim Schlusslicht DJK Füchtel Vechta II haben sich die Volleyballer von Bezirksliga-Spitzenreiter VSG Melle/Westerhausen in der Tabelle nun acht Punkte Vorsprung erarbeitet. So hat die VSG einen großen Schritt Richtung Landesliga gemacht.

Ohne drei Spieler trat der Spitzenreiter die Reise nach Vechta an. So musste Spielertrainer Holger Zimmermann seine Mannschaft etwas umstellen. Mit Jannek Osterhaus auf der Außenposition und Karsten Barre in der Mitte rückten zwei Akteure in die Startaufstellung, die im bisherigen Saisonverlauf wenig Einsatzzeiten hatten. Insgesamt machten sie einen ordentlichen Job und konnten sich somit für weitere Einsätze empfehlen. 

Den Start verschliefen die Gäste aus dem Grönegau komplett. Schnell führte Vechta im ersten Satz mit 8:3. Zimmermann rüttelte seine Mannschaft in einer Auszeit wach. Punkt für Punkt holte das Team auf und übernahm zur Satzmitte die Führung. Nico auf der Masch sorgte mit einer starken Aufschlagserie für das 15:11. Nach 18 Minuten stand es dann 25:15 und die 1:0-Satzführung war perfekt.

Auch im zweiten Abschnitt sah es nach einem deutlichen Erfolg des Tabellenführers aus. Doch diesmal schlichen sich zur Satzmitte zu viele Eigenfehler in das Spiel der VSG. „Insgesamt zwölf solcher Fehler haben wir im zweiten Satz produziert, das ist deutlich zu viel“, ärgerte sich Zimmermann. Wieder musste eine Auszeit her, um die Mannschaft in die Spur zu bringen. Dies gelang ganz ordentlich. N ach weiteren 21 Minuten war die 2:0-Führung mit dem 25:17 hergestellt.

Der dritte Durchgang verlief zu Beginn sehr ausgeglichen. Das Schlusslicht verkaufte sich bis zum 8:10 teuer. Dann sorgte Christoph Lieberum mit starkem Service für die 13:9-Führung. Jannek Osterhaus übernahm beim 15:10 den Aufschlag. In dieser Spielphase war die VSG hoch konzentriert und in allen Mannschaftsteilen präsent. Erst beim 24:11 verließ er diese Position wieder. Damit war die Entscheidung gefallen. Nach einer Gesamtspielzeit von 55 Minuten war der zehnte Saisonerfolg perfekt.

VSG: Karsten Barre, Nico auf der Masch, Eric Knettermeier, Holger Zimmermann, Jannek Osterhaus, Christoph Lieberum, Sven Schimmel, Christof Boschmann Ens, Thorsten Graap


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN