Mit Musik auf die 105,5 Runden 43 Läufer beim 6. Meller Bahnmarathon trotzen Regen

Los geht's: Zum Start beim Meller Bahnmarathon am Carl-Starcke-Platz aktivieren die Teilnehmer ihre Stoppuhren. Foto: WenkeLos geht's: Zum Start beim Meller Bahnmarathon am Carl-Starcke-Platz aktivieren die Teilnehmer ihre Stoppuhren. Foto: Wenke

Melle. Vergangenen Samstag sind 43 Läufer beim 6. Meller Bahnmarathon an den Start gegangen. Zusätzlich motiviert hat sie auf ihren insgesamt 105,5 Runden am Carl-Starcke-Platz laut eingespielte Musik. „Es war wie ein Familientreffen“, bilanzierte eine glückliche Teilnehmerin im Ziel.

Nachdem der SC Melle den Marathon bereits in den Jahren 2010 bis 2014 ausgetragen hatte, kam es nun nach einer Pause zu einer Neuauflage des Events. Die Organisatoren wollten das bisherige Konzept weitestgehend beibehalten und ermöglichten 50 Personen, an dem Lauf teilzunehmen. Diese Anzahl gewährleistet noch einen reibungsfreien Umgang auf der Bahn.   

Von den gemeldeten 50 Sportlern starteten letztlich 43 am Samstag pünktlich um 10 Uhr, um die 105,5 Runden um den Carl-Starcke-Platz zu absolvieren. Selbst zwischenzeitlich einsetzender Nieselregen konnte der Stimmung und der Motivation der Laufverrückten nichts anhaben.

Im Vorfeld hatten die Läufer die Möglichkeit genutzt, ihre Lieblingslieder zu benennen. Diese wurden während der Challenge eingespielt und dürfte den einen oder anderen zum schnelleren Laufen animiert haben.

Der Bahnmarathon war gut organisiert. Foto: Wenke

Ein Läufer stach besonders hervor: Markus Scheller von der LG Ems Warendorf. Der 30-Jährige bewältigte die 42,195 Kilometer in der fantastischen Zeit von 2 Stunden und 39 Minuten. Seine bisherige persönliche Bestzeit unterbot er damit um zehn Minuten. Diese Leistung ist umso mehr zu würdigen, da der junge Mann erst seit rund zwei Jahren die Königsdisziplin des Laufens intensiver trainiert.

Bei den Frauen stellte Nadine Hölscher vom Bramfelder SV, die als erste Frau mit einer Zeit von 3:51 Stunden ins Ziel kam, ebenfalls eine neue persönliche Bestleistung auf.

Neben dem sportlichen Ereignis verfolgten die Organisatoren ein zweites Ziel. Sämtliche Mehreinnahmen, die sich größtenteils aus den Teilnehmergebühren und den Spenden einiger ortsansässiger Geschäftsleute generierten, gehen an den ambulanten Kinderhospizdienst in Osnabrück.

„Der Aufwand hat sich gelohnt“, freuten sich die Organisatoren des Meller Bahnmarathons um Maik Wanke. Eine Wiederholung im nächsten Jahr ist nicht ausgeschlossen.


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