„Frieden fängt im Herzen an“ Gaby Albrecht beeindruckt mit Pete Tex in Martinikirche Buer

Von Conny Rutsch

Souverän und mit dem tiefen Timbre ihrer Stimme zauberte Gaby Albrecht Weihnachtsstimmung in die Kirche. Foto: Conny RutschSouverän und mit dem tiefen Timbre ihrer Stimme zauberte Gaby Albrecht Weihnachtsstimmung in die Kirche. Foto: Conny Rutsch

Buer. Weihnachten naht mit großen Schritten. Als am Donnerstagabend Gaby Albrecht in der Bueraner Martinikirche zu ihrem weihnachtlichen Konzert gastierte, war das Fest am Ende des Jahres plötzlich ganz nah.

Mit ihrem musikalischen Gast Pete Tex brachte sie mit den traditionellen Liedern und ihren eigenen Schlagern eine stimmungsvolle Atmosphäre in die Kirche.  

Fans aus dem Schwarzwald

„Weißes Weihnachtswunderland“ oder „Bald ist es soweit“ zauberten die romantischen Träume für ein Weihnachtsfest in Frieden in die Köpfe der etwa 300 Fans. Und die kamen von weit her. Ein Ehepaar war aus England angereist, um nicht nur Freunde in Deutschland, sondern auch die nächsten Konzerte von Gaby Albrecht zu besuchen. Vom Schwarzwald bis Hamburg reicht das Netz der Fans, die sich inzwischen alle kennen und von der Künstlerin wie gute Bekannte aufgenommen sind, und die ihr in den nächsten Tagen zu ihren weihnachtlichen Konzerten folgen werden. 

Gaby Albrecht erfüllte mit ihren Liedern die Herzen der Konzertbesucher mit weihnachtlicher Vorfreude. „Frieden fängt im Herzen an“ singt sie oder das vor vielen Jahren für sie komponierte „Jerusalem“, wofür sie von einigen begeisterten Fans die ersten standing ovations erhält. Aber sie füllt mit dem tiefen Timbre ihrer Stimme auch solche Klassiker wie die „Ave Maria“ von Franz Schubert und Bach/Gounod aus.

Pete Tex war als Gaby Albrechts musikalischer Gast nach Buer gekommen. Foto: Conny Rutsch

Zweimal trat dann ihr musikalischer Gast Pete Tex in den Altarraum und zeigte, dass er auch mit weit über 70 Jahren seine Saxofone noch wahrlich gut beherrscht. Bekannt wurde er vor Jahrzehnten mit dem Titel „Slow Motion“. Und neben bekannten Saxofontiteln hatte er auch die Poptitel „Tears in heaven“ von Eric Clapton oder das spanische „Feliz navidad“ im musikalischen Gepäck.

Den zweiten Teil des Abends gestaltete Gaby Albrecht mit den klassischen Weihnachtsliedern wie dem „Kleinen Trommler“, „Süßer die Glocken nie klingen“ oder „Morgen Kinder wird’s was geben“. Sie lockerte ihr Gesangsprogromm immer wieder mit kleinen Gedichten oder Geschichten auf.

Stimmungsvolles Programm

„Zünd im Fenster deines Herzens Kerzen an“ mag wohl ihre Botschaft sein, denn ihre Wünsche nach Frieden in der Welt und Einigkeit betonte sie mehrfach auf ihre ganz besondere musikalische Art. Und Pete Tex brachte mit seinem Sopransaxofon noch einmal klassische Melodien aller Richtungen: von Dvorak aus der „Sinfonie aus der neuen Welt“, von Leonard Cohen das „Halleluja“ oder „White Christmas“. Mit dem Titel „Erwin, der dicke Schneemann“ heimste er sich aber doch etliche Schmunzler ein, denn den Song kennt man dann doch besser unter dem englischen Titel „Rudolph, the red nosed Reindeer“.

Nach diesem stimmungsvollen Programm unter dem dicken Adventskranz mit der ersten leuchtenden Kerze durften dann alle in das wohl erste „O du fröhliche“ der Saison einstimmen. Gaby Albrecht erfüllte die Erwartungen ihrer Fans mit ihrer warmherzigen Art und ihrer Gesangskunst. Weihnachten kann nun also kommen.

  


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