Gespräch mit Forstleuten SPD-Kreistagsfraktion: Meller Wald in guten Händen

Das Thema Wald bewegt sie: Gerd Heinrich Meyer zu Tittingdorf, Monika Abendroth, Wilhelm Hunting, Werner Scholz, Jürgen Lindemann, Annegret Mielke und Franz Heinrich Brinker. Foto: SPD-KreistagsfraktionDas Thema Wald bewegt sie: Gerd Heinrich Meyer zu Tittingdorf, Monika Abendroth, Wilhelm Hunting, Werner Scholz, Jürgen Lindemann, Annegret Mielke und Franz Heinrich Brinker. Foto: SPD-Kreistagsfraktion

Buer . Um sich darüber zu informieren, wie es um die Forst- und Holzwirtschaft bestellt ist, trafen sich Vertreter der SPD-Kreistagsfraktion mit Gerd Heinrich Meyer zu Tittingdorf, 1. Vorsitzende der Waldschutzgenossenschaft Melle, Franz Heinrich Brinker, 2. Vorsitzende der Waldschutzgenossenschaft Melle sowie mit dem Bezirksförster, Werner Scholz, zu einer Waldbegehung auf dem Kellenberg im Meller Stadtteil Buer.

Ob Dürrestress bei der Buche, Borkenkäferbefall bei der Fichte oder die großen Mengen an Schadhölzern – die Waldschäden sind offensichtlich. „Das Erkennen dieser Waldschäden gehört zu einer der Hauptaufgaben der Forstwirte“, erklärt Meyer zu Tittingdorf. Verfärbte Baumkronen, abgestorbene Äste und fehlende Triebe sind Anzeichen, die auch während der Besichtigung durch den Meller Wald zu beobachten waren. Die Beseitigung dieser Schäden stelle eine große Herausforderung für jeden Waldbesitzer dar. In diesem Zusammenhang lobten die anwesenden Forstfachleute die schnelle organisatorische und finanzielle Hilfe bei der Bekämpfung des Borkenkäfers in diesem Jahr. So konnten die sogenannten Trinet-Fallen schnell besorgt und das Monitoring dieser Fallenstandorte durchgeführt werden. 

Antrag gestellt

„Um im Jahr 2020 ebenfalls einen erhöhten Borkenkäferbefall frühzeitig bekämpfen zu können“, führt Jürgen Lindemann, umweltpolitischer Sprecher der SPD/UWG-Gruppe aus, „haben wir bereits jetzt einen entsprechenden Antrag gestellt. Dieser sieht vor, auch für das Jahr 2020 eine Summe von 100.000 Euro zur Verfügung zu stellen.“

Geschwächte Bäume müssen gefällt, die Stämme aufbereitet und abtransportiert werden, beschreibt Werner Scholz das weitere Vorgehen nach der Feststellung der Schäden. „Diese Maßnahmen dienen in erster Linie der Sicherheit im Wald und in einigen Fällen auch der Verkehrssicherheit wie an der Straße am Druckemühlenbach“, erklärte Scholz.

"Gute Zusammenarbeit"

 Wilhelm Hunting, SPD-Kreistagsmitglied, hob die gute Arbeit der Forstwirte hervor und sieht durch den verantwortungsvollen Umgang und wegen der guten Zusammenarbeit zwischen Waldschutzgenossenschaft und Landwirtschaftskammer den Meller Wald in guten Händen.

Beim anschließenden Besuch im Sägewerk Bulthaup verschafften sich die Abgeordneten einen Eindruck über die Verwertung der Holzstämme. 


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