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02.12.2019, 13:59 Uhr KOMMENTAR

Erinnerung an Meller Bunker tut Not

Ein Kommentar von Christoph Franken


Vereinzelt finden sich in alten Gärten noch Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Foto: Archiv MKRVereinzelt finden sich in alten Gärten noch Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Foto: Archiv MKR

Neuenkirchen . Die Geschichte rund um den 1969 gebauten Atombunker im Meller Stadtteil Neuenkirchen kommentiert Christoph Franken für das "Meller Kreisblatt".

Wer sich heute noch einen Bunker in seinen Garten bauen lässt, wird bestenfalls belächelt oder als ein etwas spinnert abgetan. Verständlich, denn die Zeit von Weltkriege in Europa sind glücklicherweise vorbei. Zwar haben sich die ganz großen Hoffnungen der Entspannungspolitik in den 1990-er Jahren nicht vollständig erfüllt, aber Ost- und Westeuropa sind nicht nur wirtschaftlich enger zusammengerückt. Das will zumindest in Europa niemand ernsthaft antasten.

Die Bedrohung ist aktuell eine andere: Islamistischer Terror hat sich wie eine Krake ausgebreitet und die Sicherungsmaßnahmen auf Weihnachtsmärkten erinnern uns schmerzhaft daran. Da aber helfen keine Bunker, sondern nur effiziente internationale Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden.

Der Bunker im Postamt Neuenkirchen ist Geschichte, aber er wirft ein Schlaglicht auf positive Entwicklungen. 


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