Klamauk oder Kabarett? Kay Ray ist selbst ein Fest mit seinem neuen Weihnachtsprogramm

Kein bisschen scheinheilig teilt Kay Ray nach allen Seiten aus. Foto: Andreas ElsnerKein bisschen scheinheilig teilt Kay Ray nach allen Seiten aus. Foto: Andreas Elsner

Bünde. Sein neues Programm „Wonach sieht’s denn aus?“ zeigt Kay Ray am Freitag, 20. Dezember, ab 20 Uhr im Universum Bünde.

Ist es Comedy oder Poesie? Kabarett oder Klamauk? Trash oder Tabula rasa? Ist es Kabarett, Klamauk oder GroKo? Großer Kokolores? Nichts ist mehr, wie es war, nur er ist wie immer: Kay Ray stellt dem Publikum in seinem neuen Weihnachtsprogramm wieder die scheinbar absurdesten Fragen.

Man kann sich auf nichts mehr verlassen. Das Problem: Nichts ist mehr das, was es scheint. Kameras, Betonpfeiler und die Polizei. Ein Weihnachtsmarkt, volle Suppenküchen, einsame alte Menschen und erfrorene Obdachlose. Frei nach dem Motto: Im Fernsehen gibt es Vollplayback, im Wein Frostschutz, an der Wursttheke Formfleisch.

„Der Mensch kann sicher sein, dass es nie das ist, wonach es aussieht“, schlussfolgert Ray. Das Chaos ist perfekt. Und obwohl der Schokoweihnachtsmann ein Vorleben als Hase hat, lässt sich das Volk die Stimmung nicht vermiesen.

Zu „The Power of Love“ werden die Feuerzeuge hochgehalten und der Political Correctness in den Hintern getreten. Kurz, es wird sich benommen wie auf der Weihnachtsfeier des Lebens. Außer „Last Christmas“. Das lassen wir weg.

Ray ist nichts heilig. Er selbst ist alles andere als scheinheilig und teilt nach allen Seiten aus. Ohne Rücksicht auf Verluste, ohne Angst vor Applaus von der falschen Seite, Zeitgeistbefindlichkeiten oder Nazikeulenschwingern. Kay Ray ist ein Fest: Abend für Abend anders. pm/nw

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, auf www.widuticket.de und telefonisch unter 05223 178888.


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