Mit einem Lächeln in den Stimmen Cheerful Voices begeistern in Buer mit Ausdruckskraft

Begeisterten in der Martinikirche mit tiefem Gefühl und mit ansteckendem Schwung: die Cheerful Voices. Foto: Petra RopersBegeisterten in der Martinikirche mit tiefem Gefühl und mit ansteckendem Schwung: die Cheerful Voices. Foto: Petra Ropers

Buer. Ihren Namen tragen sie zu Recht: Die Cheerful Voices zaubern mit Elan und Ausdruckskraft ein fröhliches Lächeln auf die Lippen ihrer Zuhörer. Bei seinem Jubiläumskonzert in der Martini-Kirche begeisterte der gemischte Chor mit einem Querschnitt aus 20 klangvollen Jahren.

In der ev.-luth. Mariengemeinde Oldendorf hat der Chor seine Wurzeln, der seit 2014 unter der ebenso kompetenten wie inspirierenden Leitung von Christina Hindersmann steht. Gospels und moderne geistliche Lieder bilden deshalb einen, aber keineswegs den alleinigen Schwerpunkt im vielseitigen Repertoire. Auch Ausflüge in Pop und Klassik unternehmen die Sänger gerne und gekonnt. 

Über 550 Besucher

Entsprechend bunt gemischt war das Programm, das die Cheerful Voices für die über 500 Besucher in der Martinikirche vorbereitet hatten. Da ließ der Modern Gospel „Now“ an mit Pep und ansteckender Dynamik den Funken überspringen. Heiter und mit einem hörbaren Lächeln in den Stimmen sangen die Voices zuvor vom „Better place“. Immer wieder traten Solisten aus ihren Reihen hervor, setzte die Instrumentalbegleitung aus gefühlvoll intoniertem Saxophon, Klavier, Percussion und Geige besondere Akzente.

Mal empfindsam und eindringlich wie bei „In your arms“, dann wieder mit ansteckendem Schwung präsentierte sich der Jubiläumschor, der mit seinem Publikum vor der Pause noch einen Abstecher nach Afrika unternahm. In eindringlicher Ruhe floss dabei in ausdrucksstarken Harmonien die Bitte um Frieden durch den Kirchenraum. Eingängig brachte „Shozoloza“ Bewegung in die Reihen des Chores und der Zuhörer.

Inspiriert als Dirigentin ebenso wie als Solistin: Christina Hindersmann. Foto: Petra Ropers

Eine Überraschung hielten die Cheerful Voices zum Start in die zweite Hälfte des Konzertes bereit: Georg Friedrich Händels berühmtes „Halleluja“ sorgte mit präzise intonierter Festlichkeit in der hervorragenden Akustik der Martini-Kirche für Gänsehaut-Momente und unterstrich einmal mehr die niveauvolle Vielseitigkeit des Chores. Und der scheut auch vor Robbie Williams nicht zurück: Der Hit „Angels“ kam in einem interessanten Arrangement daher.

Finale mit „Kumbayah“

Leuchtende Bälle wanderten als Zeichen der Verbundenheit vom Chor aus durch die Bankreihen der Besucher: „We stand united“ avancierte zu einem ausdrucksvoll intonierten Motto des Konzertes. Für einen von vielen Höhepunkten des Abends sorgte danach Chorleiterin Christina Hindersmann: Eindringlich in seiner Ruhe bewegte ihr Solo zu „Let me fly“, um sich bald darauf mit dem Chor zu einem gefühlvollen Klanggemälde zu vereinen.

Das Finale mit „Kumbayah“ holte danach endgültig die Musikfreunde von ihren Bänken: Mit anhaltendem, rhythmischem Applaus feierten sie die Cheerful Voices, die mit ihrem Jubiläumskonzert einmal mehr ihrem Namen alle Ehre machten. 


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN