Gesmold überzeugt gegen Ankum Bezirksliga: Konterfußball der Extraklasse bringt 5:2

Von Sven Schüer

Markus Haßpecker (links) und Viktoria Gesmold hatten Quitt Ankum und Alexander Engelmann fest im Griff. Foto: Sven SchüerMarkus Haßpecker (links) und Viktoria Gesmold hatten Quitt Ankum und Alexander Engelmann fest im Griff. Foto: Sven Schüer

Gesmold. Fußball-Bezirksligist Viktoria Gesmold bleibt in der Erfolgsspur. Am Samstagabend setzte sich das Team von Trainer Benjamin Hettwer dank gnadenloser Effektivität vor dem Tor mit 5:2 gegen Quitt Ankum durch und kletterte auf den sechsten Tabellenplatz.

Von Beginn an übernahmen die Gastgeber das Kommando auf dem Kunstrasenplatz im Sportpark an der Else bei guten, aber kalten Bedingungen. Nils Grothaus schoss daneben (6.), Lucas Grothaus scheiterte aus spitzem Winkel an Quitt-Keeper Marvin Barlag (7.). Die Gäste aus dem Nordkreis brauchten gute 25 Minuten, um im Spiel anzukommen. Arne Sander setzte die erste kleinere Gelegenheit für Ankum über das Tor (26.). 

Eine Standardsituation brachte schließlich die Führung für die Viktoria. Max Specht köpfte Torhüter Barlag nach einer Ecke von Jonas Schmeiduch an und stocherte den Abpraller aus dem Gewusel im Strafraum ins Tor (30.). Lucas Grothaus erhöhte kurz darauf in beeindruckender Manier auf 2:0. Der Rechtsaußen der Viktoria nahm einen langen Ball von Markus Haßpecker mit der Brust mit und wuchtete das Spielgerät aus 20 Metern unhaltbar ins rechte Toreck (37.). „Die 2:0-Führung war zu dem Zeitpunkt verdient“, kommentierte Hettwer den Treffer.

Stratmann hält Elfmeter 

Ankum wirkte in dieser Phase von der Rolle, hatte aber vor der Pause dennoch eine starke Druckphase. Erst köpfte Arthur Morast an die Latte (43.), dann parierte Viktoria-Keeper Tom Stratmann einen Schuss von Alexander Engelmann aus kurzer Distanz (44.) und hielt anschließend einen Handelfmeter von Erik Kirchkesner (45.). Während die Gäste noch mit den vergebenen Chancen haderten, konterten die Hausherren direkt nach dem parierten Elfmeter und erhöhten durch Arne Schlüter auf 3:0 (45.+1). „Vor der Halbzeit müssen wir uns bei Tom bedanken, der zweimal überragend pariert“, lobte Hettwer seinen Keeper.

Nach dem Seitenwechsel kam Ankum schwungvoller aus der Kabine und verkürzte durch einen Kopfball von Florian Strothmann auf 1:3 (53.). Doch die Viktoria blieb weiter hocheffizient vor dem Tor und stellte den alten Vorsprung durch das 4:1 von Schlüter wieder her (65.). Jonas Schmeiduch erhöhte wenig später nach einer starken Ballverarbeitung und einem satten Schuss auf 5:1 (75.), Schlüter vergab einen möglichen weiteren Treffer aus kurzer Distanz (84.). Den Schlusspunkt setzte Quitt-Spieler Dennis Lünnemann, der etwas Ergebniskosmetik betrieb und auf 2:5 verkürzte (86.).

„Letztendlich haben wir unsere Kontersituationen gut ausgespielt und waren eiskalt vor dem Tor. Dann haben wir einen Gang rausgenommen. Da war die Rückwärtsbewegung nicht mehr so da. Das müssen wir abstellen und das Spiel über 90 Minuten zu Ende spielen“, analysierte Hettwer den klaren Erfolg, bremste aber auch die Erwartungen an seine junge Elf: „Als Aufsteiger spielen wir gegen den Abstieg. Wir wollen die Klasse halten und haben mit 23 Punkten eine ordentliche Ausgangssituation. Aber nichts desto trotz wissen wir, worauf es ankommt. Wir müssen weiter unsere Punkte sammeln, damit wir unser Ziel letztendlich erreichen.“ Die Gelegenheit dazu hat die Viktoria bereits am Freitag (20 Uhr) beim Quakenbrücker SC.

Aufstellung Gesmold: Stratmann – Dröge, M. Specht (66. Steiner), M. Kleine-Kalmer, Meyer – L. Kleine-Kalmer, Haßpecker – L. Grothaus, Schmeiduch (83. Thöle), Schlüter – N. Grothaus (78. Bietendorf).


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