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10.11.2019, 12:55 Uhr KOMMENTAR

Melles Jugendparlamentarier müssen beharrlich bleiben

Ein Kommentar von Norbert Wiegand


Wird ein Thema für das neue Jugendparlament: Die Gestaltung des Jugendzentrums Altes Stahlwerk. Foto: Norbert WiegandWird ein Thema für das neue Jugendparlament: Die Gestaltung des Jugendzentrums Altes Stahlwerk. Foto: Norbert Wiegand

Melle. Die extrem geringe Wahlbeteiligung bei der Wahl des neuen Jugendparlamentes in Melle kommentiert für das Meller Kreisblatt Norbert Wiegand.

95 Prozent der 12- bis 20-Jährigen haben sich nicht an der Wahl zum Meller Jugendparlament beteiligt. Offenbar konnten die Kandidaten nur ihr direktes persönliches Umfeld zur Stimmabgabe aktivieren, es gab im Schnitt elf Stimmen pro Kandidat. 

Die geringe Beteiligung sollte niemanden entmutigen. Denn das Jugendparlament bringt nicht nur junge Gedanken in die alten eingefahrenen Pfade der Lokalpolitik, es kann auch tatsächlich etwas erreichen – siehe Nachtbusverkehr oder Skateranlage. 

Demnächst könnte es wertvolle Impulse für den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und bei der Gestaltung des neuen Jugendzentrums geben. 

Jeder Jugendliche kann weitere Themen, Ziele und Ideen einbringen, das JuPa ist die Anlaufstelle für alles, was junge Leute bewegt und ihr Sprachrohr. Diese Chancen sollten genutzt werden. 

Aber dafür müssen die wenigen, die das schon erkannt haben, wohl noch viel Überzeugungsarbeit leisten. Beharrlich bleiben!


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